An der Universitätsmedizin Greifswald entsteht ein moderner Ersatzneubau für die Hämatologie und Onkologie. Am Mittwoch, dem 5. August 2026, wird auf der Baustelle in der Ferdinand-Sauerbruch-Straße der Grundstein gelegt.
Bessere Bedingungen für schwerkranke Patienten
Der Neubau soll nach Angaben des Finanzministeriums Mecklenburg-Vorpommern moderne Voraussetzungen für die Behandlung schwerstkranker Patientinnen und Patienten schaffen.
Hämatologie und Onkologie behandeln unter anderem Menschen mit Erkrankungen des Blutes und des blutbildenden Systems sowie mit unterschiedlichen Krebserkrankungen. Für diese Patienten sind spezialisierte Räume, moderne medizinische Technik und gut aufeinander abgestimmte Abläufe besonders wichtig.
Der Ersatzneubau soll zugleich bessere Bedingungen für Forschung, Lehre und die Beschäftigten der Universitätsmedizin bieten.
Grundsteinlegung am 5. August
Die Grundsteinlegung beginnt am 5. August um 10 Uhr. Veranstaltungsort ist die Baustelle in der Ferdinand-Sauerbruch-Straße in Greifswald.
An der Veranstaltung nehmen unter anderem teil:
- Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue,
- Wissenschaftsministerin Bettina Martin,
- Prof. Dr. med. Stephan Kersting, stellvertretender Ärztlicher Vorstand der Universitätsmedizin Greifswald,
- Prof. Dr. Dr. Adrian Schwarzer, stellvertretender Direktor der Klinik für Innere Medizin C.
Mit der Zeremonie erreicht das Bauvorhaben einen sichtbaren Meilenstein. Konkrete Angaben zu Baukosten, Gebäudegröße, Bettenzahl oder geplantem Fertigstellungstermin enthält die vorliegende Presse-Einladung nicht. Diese Punkte sollten erst ergänzt werden, sobald die Universitätsmedizin oder das Land weitere Details veröffentlichen.
Verbindung von Versorgung, Forschung und Lehre
Als Universitätsklinik verbindet die Universitätsmedizin Greifswald die Versorgung von Patienten mit medizinischer Forschung und der Ausbildung künftiger Ärzte.
Der neue Gebäudekomplex soll deshalb nicht nur dem Klinikbetrieb dienen. Vorgesehen sind auch zeitgemäße Bedingungen für wissenschaftliche Arbeit und Lehre.
Gerade in der Krebsmedizin spielen enge Abstimmungen zwischen verschiedenen Fachrichtungen, Laboren, Pflege und Forschung eine wichtige Rolle. Ein moderner Neubau kann diese Zusammenarbeit räumlich unterstützen und Wege innerhalb der Klinik verkürzen.
Wichtige Investition in den Gesundheitsstandort
Der Neubau stärkt den Gesundheits- und Wissenschaftsstandort Greifswald. Die Universitätsmedizin gehört zu den zentralen Einrichtungen der medizinischen Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern und übernimmt zugleich Aufgaben in Forschung und Ausbildung.
Welche zusätzlichen Kapazitäten durch den Neubau entstehen und wann das Gebäude in Betrieb gehen soll, ist in der Presse-Einladung noch nicht genannt. Die Grundsteinlegung markiert jedoch den Übergang von der bisherigen Planung in eine deutlich sichtbare Bauphase.
Die wichtigsten Angaben
- Projekt: Ersatzneubau für Hämatologie und Onkologie
- Standort: Universitätsmedizin Greifswald
- Grundsteinlegung: Mittwoch, 5. August 2026
- Beginn: 10 Uhr
- Baustelle: Ferdinand-Sauerbruch-Straße, 17489 Greifswald
- Ziele: bessere Patientenversorgung, moderne Arbeitsbedingungen, Forschung und Lehre
- Baukosten: in der vorliegenden Mitteilung nicht genannt
- Fertigstellung: noch nicht genannt
Quellen und Datenbasis
- Ministerium für Finanzen und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern, Presse-Einladung Nr. 46-26 vom 29. Juli 2026 zur Grundsteinlegung für den Ersatzneubau der Hämatologie in Greifswald.