Unter dem Titel „Forschung schafft Perspektiven“ präsentiert die Initiative Hi!Lusatia seit Ende Juni Projekte und Einrichtungen aus Wissenschaft und Wirtschaft. Die Ausstellung läuft nach Angaben der Hochschule Zittau/Görlitz bis zum 31. Oktober 2026.
Damit wird ein Thema aufgegriffen, das für Görlitz und die gesamte Lausitz immer wichtiger wird: Wie können Forschung, technische Entwicklung und neue Unternehmen den Strukturwandel nach dem Ende der Braunkohle unterstützen?
Forschung soll in der Region sichtbar werden
Viele wissenschaftliche Projekte arbeiten außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung. Die Ausstellung soll zeigen, welche Institute, Hochschulen und Unternehmen bereits in der Lausitz tätig sind.
Dabei geht es nicht allein um Grundlagenforschung. Entscheidend ist auch, ob neue Erkenntnisse in Arbeitsplätze, Unternehmensgründungen und industrielle Anwendungen überführt werden können.
Görlitz gewinnt als Forschungsstandort an Gewicht
Mit der Hochschule Zittau/Görlitz, dem Senckenberg-Institut und weiteren Forschungseinrichtungen verfügt die Stadt über eine wachsende wissenschaftliche Infrastruktur.
Die Ausstellung ergänzt diese Entwicklung um ein öffentlich zugängliches Informationsangebot. Interessierte können sich bis Ende Oktober mit Projekten und beruflichen Perspektiven im regionalen Forschungsbereich beschäftigen.
Strukturwandel braucht dauerhafte Arbeitsplätze
Neue Forschungsgebäude allein garantieren noch keinen wirtschaftlichen Erfolg. Wichtig ist, dass regionale Unternehmen beteiligt werden und junge Fachkräfte langfristig in Görlitz bleiben können.
Die Ausstellung kann dafür Interesse wecken. Der entscheidende Schritt folgt jedoch erst, wenn aus Forschungsergebnissen konkrete Produkte, Dienstleistungen und Arbeitsplätze entstehen.
Quellen
Hochschule Zittau/Görlitz, Veranstaltungskalender und Informationen zur Ausstellung „Forschung schafft Perspektiven“, Stand 3. August 2026.
Hi!Lusatia e. V., Angaben zur Präsentation regionaler Forschungs- und Innovationsprojekte.