Senckenberg beteiligt sich am 28. und 29. August an der 30. Europäischen Fledermausnacht. Besucher können die Tiere zunächst an der Neiße aufspüren und am folgenden Tag Fledermauskästen kontrollieren, während Fachleute ihre Lebensweise erklären.
Ultraschall führt zu Fledermäusen an der Neiße
Wie das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz mitteilt, beginnt der erste Veranstaltungstag am 28. August um 19 Uhr im Humboldthaus. Christiane Schmidt führt zunächst in die Biologie und Lebensweise heimischer Fledermäuse ein.
Danach folgt eine Exkursion an die Neiße. Dort können die für Menschen normalerweise nicht hörbaren Ultraschallrufe der Tiere mit technischer Unterstützung erfasst werden.
Fledermauskästen auf dem Friedhof werden geöffnet
Am 29. August beginnt um 16 Uhr eine Kontrolle von Fledermauskästen auf dem Städtischen Friedhof. Neben Christiane Schmidt nehmen Michael Striese vom Museum und Gunther Weinert vom Friedhof teil.
Dabei soll erstmals überprüft werden, ob und von welchen Arten die Kästen angenommen wurden. Treffpunkt ist der Eingang Alter/Neuer Friedhof an der Friedhofstraße 8/8a.
Grenzüberschreitender Artenschutz steht dahinter
Die Veranstaltungen gehören zu einem deutsch-tschechischen Projekt für sichere Wanderkorridore fliegender Wirbeltiere. Gefördert wird es über das Programm Interreg Sachsen–Tschechien aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.
Eine Anmeldung für die beiden Termine ist nach Angaben des Museums nicht erforderlich.
Quelle: Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz