Nach dem großen Feuerwehreinsatz am Kuhkopf beginnt Gernrode mit erhöhter Aufmerksamkeit für die Waldbrandlage in die neue Woche. Am Sonntag war ein Waldgebiet beim ehemaligen Fritz-Heckert-Heim in Brand geraten. Rund 90 Einsatzkräfte sowie das Harzer Löschflugzeug „Hexe 1“ waren an den Löscharbeiten beteiligt. Gegen 21 Uhr meldete die Feuerwehr das Feuer als gelöscht.
Damit ist der unmittelbare Einsatz beendet, die Gefahr durch die derzeit trockene Witterung jedoch nicht automatisch verschwunden.
Gerade nach Waldbränden können versteckte Glutnester im Boden oder unter Totholz erneut aufflammen.
Trockenheit bleibt Problem für die Feuerwehren
Nicht nur Gernrode war am Wochenende betroffen.
Auch andernorts in Sachsen-Anhalt mussten Feuerwehren wegen Wald- und Feldbränden ausrücken. Die trockenen Bedingungen beschäftigen die Einsatzkräfte auch zum Beginn dieser Woche weiter.
Für Gernrode besitzt das Thema besondere Bedeutung, weil sich ausgedehnte Waldflächen unmittelbar an den Ort anschließen.
Löschflugzeug unterstützte Kräfte am Boden
Der Einsatz des Harzer Löschflugzeuges zeigt, dass der Brand nicht nur mit normalen Löschfahrzeugen bekämpft wurde.
Luftunterstützung kann insbesondere in schwer zugänglichen Waldgebieten helfen, Wasser schnell auf Brandflächen zu bringen.
Nach dem erfolgreichen Löscheinsatz richtet sich der Blick nun darauf, erneute Brandausbreitung zu verhindern.
Quellen
Feuerwehr Gernrode Landkreis Harz MDR Sachsen-Anhalt
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