Fördermittel fehlen – Stadt will Kita kleiner bauen und Bundesmittel für Schule beantragen

Mehr als 16 Millionen Euro nötig: Freital sucht neuen Weg für Kita und Grundschule Pesterwitz

Die Sanierung von Kita und Grundschule in Pesterwitz bleibt eines der teuersten Bildungsprojekte Freitals. Zusammen kosten beide Vorhaben mehr als 16 Millionen Euro. Weil Fördermittel fehlen, ändert die Stadt nun ihre Strategie.

Von Robert Neumann 1 Min. Lesezeit

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Zwei dringend benötigte Bildungsprojekte in Pesterwitz drohen an der Finanzierung zu scheitern. Für die Sanierung beziehungsweise den Neubau der Kita und die Erweiterung der Grundschule werden zusammen mehr als 16 Millionen Euro benötigt.

Die ursprünglich erwarteten Fördermittel stehen bislang nicht zur Verfügung.

Kita soll kleiner und günstiger werden

Die Stadt will deshalb bei der Kindertagesstätte umplanen.

Statt des bisherigen Entwurfs soll eine kostengünstigere eingeschossige Variante geprüft werden.

Möglich wird diese Reduzierung auch durch sinkende Geburtenzahlen und einen entsprechend geringeren langfristigen Platzbedarf.

Im September soll der Stadtrat über das weitere Vorgehen entscheiden.

Schule soll Geld aus Bundesvermögen erhalten

Für die Grundschule verfolgt Freital eine andere Strategie.

Die Stadt will sich um Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes bewerben. Die entsprechenden Anträge müssen bis zum 1. September eingereicht werden.

Dafür muss allerdings ein bisheriger Förderantrag zurückgezogen werden.

Ein Jahr könnte verloren gehen

Nach Angaben der Stadt kann die Umstellung des Förderwegs rund ein Jahr Zeit kosten.

Die Verwaltung arbeitet derzeit an einer neuen Kostenschätzung und einem angepassten Zeitplan.

Damit bleibt das Projekt eines der wichtigsten ungelösten Investitionsthemen Freitals.

Quellen

Stadt Freital – Neue Wege für Sanierung von Kita und Schule in Pesterwitz, 16. Juli 2026.

Themen: KitaFördermittelBildungGrundschuleFreitalPesterwitz

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