Frankfurt (Oder) will den direkten Austausch zwischen Rathaus und Unternehmen institutionalisieren. Rund 20 Vertreter aus Wirtschaft, Institutionen und unterschiedlichen Branchen haben bereits über die Gründung eines Wirtschaftsbeirates beraten. Wie die Stadt mitteilt, sollen vor einer endgültigen Ausgestaltung noch Fragen zu Struktur, Arbeitsweise und politischer Zusammenarbeit geklärt werden.
Unternehmen zeigen Interesse
Nach Angaben von Oberbürgermeister Axel Strasser besteht in der Wirtschaft grundsätzlich Bereitschaft, Erfahrungen und konkrete Vorschläge einzubringen.
Beim ersten Treffen standen deshalb weniger fertige Beschlüsse als Erwartungen an das künftige Gremium im Mittelpunkt.
Struktur ist noch nicht endgültig festgelegt
Offen ist unter anderem, wie viele Mitglieder der Beirat erhalten soll und welche Branchen vertreten werden.
Auch die Schnittstelle zwischen Beirat, Verwaltung und Stadtverordnetenversammlung muss noch definiert werden.
Standort steht vor großen Veränderungen
Frankfurt entwickelt sich besonders im Logistik- und Grenzwirtschaftsbereich dynamisch.
Ein Wirtschaftsbeirat könnte solche Entwicklungen begleiten und frühzeitig Rückmeldungen aus Unternehmen bündeln.
Mittelstand soll stärker gehört werden
Entscheidend wird sein, dass das Gremium nicht nur große Arbeitgeber abbildet.
Auch Handwerk, Handel, kleinere Firmen und technologieorientierte Unternehmen prägen die lokale Wirtschaftsstruktur.
Quelle:
Stadt Frankfurt (Oder).