Der Glasfaserausbau bleibt in Falkensee ein Thema, das viele Einwohner beschäftigt. Bei der Stadtverwaltung gehen nach eigenen Angaben regelmäßig Anfragen, Hinweise und Beschwerden zu den Arbeiten des Telekommunikationsunternehmens DNS ein.

Die Stadt sah sich deshalb veranlasst, Ende Juli öffentlich über den aktuellen Sachstand zu informieren.

Damit wird deutlich, dass der Netzausbau zwar grundsätzlich gewünscht ist, seine praktische Umsetzung vor Ort aber nicht reibungslos verläuft.

Glasfaser wird für Haushalte immer wichtiger

Leistungsfähige Internetanschlüsse gehören inzwischen zur grundlegenden Infrastruktur einer wachsenden Stadt.

Homeoffice, Streaming, digitale Verwaltung und Unternehmensanwendungen erhöhen den Datenbedarf kontinuierlich.

Gerade im Berliner Umland spielt eine gute digitale Anbindung zudem eine wichtige Rolle für Menschen, die teilweise von zu Hause arbeiten.

Bauarbeiten betreffen Straßen und Grundstücke

Der Ausbau ist allerdings mit umfangreichen Tiefbauarbeiten verbunden.

Leitungen müssen entlang von Straßen und Gehwegen verlegt und anschließend Hausanschlüsse hergestellt werden.

Solche Arbeiten führen regelmäßig zu Fragen über Baustellenzustand, Wiederherstellung von Flächen und Baufortschritt.

Dass die Falkenseer Verwaltung ausdrücklich auf wiederholte Beschwerden verweist, zeigt den Informationsbedarf.

Stadt kann Telekommunikationsunternehmen nicht ersetzen

Die Stadt selbst baut das Netz von DNS nicht.

Ihre Rolle besteht vor allem darin, Genehmigungen und Verkehrsregelungen zu koordinieren sowie Hinweise aus der Bevölkerung aufzunehmen.

Für Kunden bleibt bei Fragen zum individuellen Anschluss grundsätzlich das Telekommunikationsunternehmen selbst Ansprechpartner.

Für Falkensee ist dennoch entscheidend, dass der Ausbau zügig abgeschlossen und öffentliche Flächen anschließend ordnungsgemäß wiederhergestellt werden.

Quellen

Stadt Falkensee – Sachstand zum Glasfaserausbau DNS in Falkensee.