Sonderausstellung dokumentiert deutsch-deutsche Verbindung

40 Jahre Städtepartnerschaft: Eisenhüttenstadt erinnert heute an Saarlouis

Seit vier Jahrzehnten sind Eisenhüttenstadt und Saarlouis partnerschaftlich verbunden. Eine aktuelle Sonderausstellung des Städtischen Museums zeichnet die Geschichte dieser ungewöhnlichen Verbindung nach.

Von Katharina Mertens 1 Min. Lesezeit

Teilen

Eine Städtepartnerschaft, die noch zu Zeiten zweier deutscher Staaten begann, steht derzeit in Eisenhüttenstadt im Mittelpunkt. Die Sonderausstellung „40 Jahre deutsch-deutsche Städtepartnerschaft Saarlouis–Eisenhüttenstadt“ erinnert an vier Jahrzehnte gemeinsamer Geschichte.

Die Schau wurde am 23. Mai eröffnet und läuft bis zum 19. September 2026.

Die Verbindung zwischen beiden Städten gehört zu den besonderen Kapiteln der Eisenhüttenstädter Nachkriegsgeschichte.

Partnerschaft über politische Grenzen hinweg

Als die Partnerschaft begann, lagen Saarlouis und Eisenhüttenstadt noch in zwei unterschiedlichen deutschen Staaten.

Nach der Wiedervereinigung erhielt diese Verbindung einen neuen Charakter und wurde weitergeführt.

Die Ausstellung dokumentiert diese Entwicklung anhand von Erinnerungsstücken, Dokumenten und historischen Zusammenhängen.

Quellen

Stadt Eisenhüttenstadt Städtisches Museum Eisenhüttenstadt

###

Themen: EisenhüttenstadtMuseumStädtepartnerschaftGeschichteDeutschlandSaarlouis

Teilen

Lesen Sie als Nächstes

Neue Enthüllungen zum Atomausstieg und zur deutschen Wirtschaftskrise Graichens Atomkraft-Eingeständnis: Deutschland schaltete günstigen Strom ab – die Industrie zahlt den Preis Der frühere Wirtschaftsstaatssekretär Patrick Graichen bestätigt, dass ein Weiterbetrieb deutscher Kernkraftwerke zusätzlichen Strom zu vergleichsweise niedrigen Kosten ermöglicht hätte. Interne Unterlagen zeigen, dass entsprechende Vorteile bereits 2022 im Wirtschaftsministerium bekannt waren. Währenddessen ist die Produktion energieintensiver Industrien seit 2021 um fast 18 Prozent eingebrochen. Der Fall wirft neue Fragen nach der politischen Verantwortung für Deutschlands Energiepolitik auf.

Ihre Meinung

Schreiben Sie uns einen Leserbrief an leserbriefe@ostdeutsche-zeitung.de. Bitte mit vollständigem Namen und Anschrift; veröffentlicht werden nur Name und Wohnort.

Meistgelesen