Moderne Forschung erzeugt immer größere Datenmengen. Damit diese nicht in getrennten Systemen liegen bleiben, sollen deutsche Einrichtungen ihre Infrastruktur enger miteinander und mit europäischen Partnern verbinden.
Projekt läuft bis Ende 2027
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat das Verbundprojekt „Building up EOSC Node Germany“ bewilligt.
Es läuft vom 1. August 2026 bis zum 31. Dezember 2027 und bringt zehn deutsche Forschungs- und Infrastruktureinrichtungen zusammen.
Dresden koordiniert Speicherverbund
Die TU Dresden übernimmt die Koordination des Anwendungsfalls „Storage Federation“. Dieser wird am Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen gemeinsam mit der RWTH Aachen umgesetzt.
Ziel ist eine Speicherinfrastruktur, die räumlich getrennte Ressourcen über standardisierte Schnittstellen miteinander verbindet.
Forschungsdaten sollen leichter wandern
Wissenschaftler sollen Daten künftig flexibler zwischen Einrichtungen übertragen und gemeinsam nutzen können.
Das ist besonders für rechenintensive Forschung wichtig, bei der einzelne Universitäten oder Institute nicht sämtliche Speicherkapazitäten selbst vorhalten können.
Deutscher Zugang zur europäischen Cloud
EOSC Node Germany soll zum zentralen deutschen Zugang zur European Open Science Cloud werden. Damit werden Forschungsdaten und Dienste aus Deutschland stärker in eine europäische Infrastruktur eingebunden.
Quellen
TU Dresden, Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen – Informationen zum Projekt EOSC Node Germany, Juli 2026
Sachsen / Dresden: TU koordiniert Forschungsdatenspeicher
Die TU Dresden entwickelt gemeinsam mit weiteren Einrichtungen eine föderierte Speicherinfrastruktur für deutsche und europäische Forschungsdaten.