Dresdens Rolle als Forschungs- und Technologiestandort wird mit einer dreistelligen Millioneninvestition weiter ausgebaut. Auf dem Campus entsteht ein neues Zentrum für digitale Wissenschaften.

Rund 11.000 Quadratmeter Nutzfläche

Das künftige Gebäude des Center for Interdisciplinary Digital Sciences entsteht südlich der Nöthnitzer Straße.

Auf etwa 11.000 Quadratmetern sollen Arbeitsplätze, Forschungsbereiche und Gemeinschaftsflächen eingerichtet werden. Bis zu 600 Beschäftigte können dort künftig arbeiten.

Freistaat und EU finanzieren das Vorhaben

Für das Projekt werden rund 101 Millionen Euro investiert. Die Finanzierung übernehmen der Freistaat Sachsen und die Europäische Union.

Der Bau entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zur Fakultät Informatik und zum bereits 2015 eröffneten Rechenzentrum.

Forschung über Fachgrenzen hinweg

Das CIDS verbindet unterschiedliche Disziplinen rund um Digitalisierung, Datenverarbeitung, Hochleistungsrechnen und wissenschaftliche IT-Dienste.

Das neue Gebäude soll deshalb nicht nur Büros bereitstellen, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen Informatikern, Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und anderen Forschungsbereichen erleichtern.

Fertigstellung für 2029 vorgesehen

Nach der derzeitigen Planung soll der Komplex 2029 fertiggestellt werden. Gemeinsam mit dem bestehenden Rechenzentrum entsteht ein größerer Forschungsstandort, der nach dem Informatikpionier Nikolaus Joachim Lehmann benannt ist.

Quellen

TU Dresden, Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen – Informationen zum neuen CIDS-Gebäude, aktualisiert im Juli 2026

Sachsen / Dresden: Neuer Forschungsbau für 600 Beschäftigte

Freistaat und Europäische Union investieren rund 101 Millionen Euro in ein neues Gebäude für digitale Wissenschaften an der TU Dresden.