Dresdens große Straßenbauprojekte verändern zunehmend mehr als nur Fahrbahnen und Gleise. Neue Radwege, breitere Gehwege und barrierefreie Haltestellen gehören inzwischen fest zu zahlreichen Planungen. Besonders sichtbar wird dieser Wandel an der Königsbrücker Straße und in Dresden-Cotta.

Königsbrücker Straße bekommt Radwege

Entlang der Königsbrücker Straße sind durchgehende Radverkehrsanlagen in beide Richtungen vorgesehen.

Auch Querungen sollen sicherer und barrierefrei gestaltet werden.

Cotta schließt Radverkehrslücke

Am Verkehrsknoten Cotta entsteht ebenfalls mehr Platz für Fahrräder.

Nach Angaben der Stadt soll damit eine bestehende Lücke im Radverkehr geschlossen werden.

Haltestellen werden umgebaut

Neue Bahnsteige sollen den Einstieg in Busse und Straßenbahnen erleichtern.

Damit profitieren neben Rollstuhlfahrern auch ältere Menschen und Eltern mit Kinderwagen.

Öffentlicher Raum verändert sich

Straßenbau wird dadurch komplexer und teurer.

Neben Autos müssen heute gleichzeitig Anforderungen von ÖPNV, Radverkehr, Fußgängern, Stadtgrün und Versorgungsleitungen berücksichtigt werden.

Dresden verfolgt integrierte Planung

Die aktuellen Projekte zeigen deshalb einen langfristigen Trend.

Straßen werden nicht mehr ausschließlich als Verkehrsachsen betrachtet, sondern zunehmend als öffentlicher Raum mit mehreren Funktionen.

Quelle:

Landeshauptstadt Dresden; Deutsche Bahn; Dresdner Verkehrsbetriebe.