In Döbeln-Ost gilt ein Abkochgebot. Mehrere Wohnblöcke sind betroffen, nachdem Enterokokken an einem Hydranten festgestellt wurden.
Diese Straßen sind vom Abkochgebot betroffen
Wie Veolia über die Stadt Döbeln mitteilt, wurde die Verunreinigung bei einer Probe an einem Hydranten in der Unnaer Straße entdeckt. Das Gesundheitsamt des Landkreises Mittelsachsen verhängte daraufhin ein Abkochgebot für die Wohnblöcke Givorser Straße 5 bis 17, Nossener Straße 6 bis 16 und Unnaer Straße 1 bis 14.
Wenige Tage zuvor hatte es in dem Bereich einen Rohrbruch gegeben. Nach der provisorischen Versorgung und dem Anschluss der neuen Leitung wurden bei der abschließenden Beprobung Enterokokken festgestellt. Das Netz wird nach Angaben von Veolia intensiv gespült und das Wasser gechlort.
Leitungswasser vor dem Trinken abkochen
Betroffene sollen Leitungswasser zum Trinken sowie zur Zubereitung ungekochter Speisen zunächst sprudelnd aufkochen. Auch für Kaffeemaschinen, das Zähneputzen und die Reinigung offener Wunden soll abgekochtes oder abgepacktes Wasser verwendet werden.
Duschen, Baden und Waschen sind nach Angaben von Veolia weiterhin möglich. Das Wasser sollte dabei nicht verschluckt werden und nicht mit offenen Wunden in Kontakt kommen.
Abkochgebot gilt bis auf Widerruf
Veolia führt die betroffenen Straßen weiterhin mit dem Hinweis, das Trinkwasser bis auf Weiteres abzukochen. Für Donnerstag war eine weitere Probe angekündigt; deren Laboranalyse benötigt laut Mitteilung etwa 48 Stunden.
Wird bei der Kontrollprobe kein Enterokokken-Befall mehr festgestellt, kann das Abkochgebot aufgehoben werden.
Quelle: Veolia Wasser Deutschland GmbH, Stadt Döbeln, Gesundheitsamt des Landkreises Mittelsachsen