Sonderausstellung rückt Fürstin Lucie und andere Frauen in den Vordergrund

Nicht nur Fürst Pückler: Branitz erzählt heute die Geschichte der Frauen des Schlosses

Die Geschichte von Branitz wird häufig über Hermann von Pückler-Muskau erzählt. Eine Sonderausstellung verändert die Perspektive und fragt nach den Frauen, die das Schloss und seine Geschichte ebenfalls geprägt haben.

Von Helena Markwardt 1 Min. Lesezeit

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Hermann Fürst von Pückler-Muskau dominiert bis heute das öffentliche Bild von Branitz. Doch hinter der bekannten Geschichte stehen zahlreiche Frauen, deren Einfluss wesentlich seltener erzählt wird. Genau dort setzt eine aktuelle Sonderausstellung an.

„Die Dame/n des Hauses. Eine Spurensuche“ ist am heutigen Sonntag im Fürst-Pückler-Museum zu sehen.

Eine zentrale Rolle spielt Fürstin Lucie von Pückler-Muskau.

Lucie war mehr als Pücklers Ehefrau

Fürstin Lucie gehörte selbst zu den prägenden Persönlichkeiten der Branitzer Geschichte.

Ihr 250. Geburtstag ist für die Stiftung Anlass, ihre Rolle intensiver zu untersuchen.

Dabei geht es nicht nur um ihre Ehe mit Hermann von Pückler, sondern auch um ihre eigene Persönlichkeit und ihre Stellung innerhalb der damaligen Gesellschaft.

Neue Perspektive auf bekannte Geschichte

Die Ausstellung erweitert die traditionelle Erzählung von Branitz.

Statt ausschließlich berühmte Männer und ihre Leistungen in den Vordergrund zu stellen, werden Lebenswege und Einfluss von Frauen sichtbar gemacht.

Für Besucher eröffnet das einen anderen Blick auf ein scheinbar vertrautes Kapitel Cottbuser Geschichte.

Quellen

Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz Cottbus Tourismus – Veranstaltungskalender vom 9. August 2026

Themen: CottbusAusstellungFrauenGeschichteBranitzFürstin Lucie

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