Sommerferien und Hauptsaison bringen an diesem Sonntag zahlreiche Badegäste an den Boltenhagener Strand. Gerade bei gut besuchten Badeabschnitten erinnert die Kurverwaltung daran, grundlegende Sicherheitsregeln nicht zu unterschätzen.

Die wichtigste Regel lautet, möglichst nur in gekennzeichneten Badebereichen ins Wasser zu gehen.

Buhnen und Schifffahrtswege sollen gemieden werden.

Eigene Fähigkeiten nicht überschätzen

Die Ostsee wirkt an vielen Tagen vergleichsweise ruhig.

Das darf jedoch nicht dazu führen, die eigenen Schwimmfähigkeiten zu überschätzen.

Die offiziellen Hinweise empfehlen außerdem, nicht allein in unbeaufsichtigten Gewässern zu schwimmen und niemals in unbekanntes Wasser zu springen.

Luftmatratzen ersetzen keine Schwimmhilfe

Gerade Familien sollten auf eine weitere Regel achten.

Luftmatratzen und ähnliche Gegenstände gelten nicht als verlässliche Schwimmhilfen.

Nichtschwimmer sollten zudem nur so weit ins Wasser gehen, dass sie sich sicher bewegen können.

Gewitter bedeutet sofort raus aus dem Wasser

Bei einem aufziehenden Gewitter gilt eine eindeutige Vorgabe.

Badegäste müssen das Wasser verlassen.

Auch Anweisungen der Rettungsschwimmer und örtliche Warnhinweise sind zu beachten.

Auch natürliche Gewässer bleiben Natur

Die Wasserqualität wird regelmäßig überwacht.

Trotzdem weist die Kurverwaltung darauf hin, dass natürliche Gewässer niemals vollständig frei von Risiken sind. Messwerte können über das offizielle Badewasserportal des Landes Mecklenburg-Vorpommern abgerufen werden.

Damit gilt auch an einem entspannten Ferientag: Der beste Strandtag ist einer, der ohne unnötiges Risiko endet.

Quellen

Kurverwaltung Ostseebad Boltenhagen – Hinweise zum Baden im Meer Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern – Badehinweise