Externe Koordinierung soll Bundesprogramm vor Ort organisieren

Bitterfeld-Wolfen sucht neue Fachstelle für „Demokratie leben!“ ab 2027

Die Partnerschaft für die Demokratie Bitterfeld-Wolfen sucht für das Jahr 2027 eine neue externe Koordinierungs- und Fachstelle. Sie soll Projekte begleiten, Netzwerke aufbauen und die Umsetzung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vor Ort organisieren.

Von Lukas Hartmann 1 Min. Lesezeit

Teilen

Bitterfeld-Wolfen bereitet die nächste Förderphase seiner Partnerschaft für die Demokratie vor. Für 2027 wird eine externe Koordinierungs- und Fachstelle gesucht, die Projekte und Akteure des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ miteinander verbinden soll.

Die Stadt hat das Interessenbekundungsverfahren bereits veröffentlicht.

Fachstelle organisiert Förderpraxis vor Ort

Solche Koordinierungsstellen übernehmen eine zentrale Rolle.

Sie beraten Vereine und Initiativen, koordinieren Netzwerke und begleiten Projekte organisatorisch.

Damit bildet die Fachstelle die Verbindung zwischen Bundesprogramm, Kommune und lokalen Akteuren.

Vereine brauchen Unterstützung bei Anträgen

Viele kleinere Initiativen verfügen nicht über eigenes Verwaltungspersonal.

Förderanträge, Abrechnungen und Nachweise können deshalb eine erhebliche Hürde darstellen.

Eine zentrale Fachstelle kann dabei unterstützen und gleichzeitig verhindern, dass mehrere Projekte aneinander vorbeiarbeiten.

Programm soll 2027 weiterlaufen

Dass die Stadt bereits jetzt eine Stelle für das kommende Jahr sucht, zeigt, dass die Partnerschaft langfristig fortgeführt werden soll.

Für Bitterfeld-Wolfen bleibt das Bundesprogramm damit ein Bestandteil kommunaler Gesellschaftspolitik.

Quellen

Stadt Bitterfeld-Wolfen – Suche nach externer Koordinierungs- und Fachstelle für „Demokratie leben!“ 2027.

Themen: Bitterfeld-WolfenFörderprogrammZivilgesellschaftDemokratie lebenStadtgesellschaftProjekte

Teilen

Lesen Sie als Nächstes

Biobasierte Chemie Verbio investiert knapp 100 Millionen Euro in Bitterfeld Verbio nimmt in Bitterfeld eine neuartige Anlage für biobasierte Chemikalien in Betrieb. Knapp 100 Millionen Euro wurden investiert, rund 50 neue Arbeitsplätze entstehen.

Ihre Meinung

Schreiben Sie uns einen Leserbrief an leserbriefe@ostdeutsche-zeitung.de. Bitte mit vollständigem Namen und Anschrift; veröffentlicht werden nur Name und Wohnort.

Meistgelesen

Politik

Alle Beiträge