Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel beginnt eine neue Phase der Stadtentwicklung. Im Schumacher Quartier sollen im August die ersten Wohngebäude entstehen, nachdem Berlin die planerischen und vertraglichen Voraussetzungen geschaffen hat.

Die landeseigene degewo übernimmt zunächst zwei Baufelder. Dort sind rund 320 Wohnungen vorgesehen.

Mehr als 5.000 Wohnungen geplant

Das gesamte Schumacher Quartier umfasst rund 46 Hektar. Nach Angaben der Senatsverwaltung sollen dort langfristig mehr als 5.000 Wohnungen für über 10.000 Menschen entstehen.

Neben degewo beteiligt sich auch die Gesobau an der Entwicklung. Sie soll zwei weitere Wohnblöcke errichten.

Neue Wohnungen ab 2028

Für die ersten Gebäude ist der Baustart im August vorgesehen. Die ersten Bewohner könnten nach bisherigem Zeitplan Mitte 2028 einziehen.

Die Planung setzt auf Holzbau, ein autoarmes Mobilitätskonzept und das sogenannte Schwammstadt-Prinzip. Regenwasser soll möglichst innerhalb des Quartiers gespeichert und genutzt werden.

Tegel verändert sich grundlegend

Das Schumacher Quartier gehört zur Nachnutzung des früheren Flughafengeländes Berlin-Tegel.

Mit dem Beginn des Hochbaus wird aus jahrelanger Planung nun erstmals sichtbarer Wohnungsbau. Für Berlin ist das Projekt wegen der angespannten Wohnungssituation von erheblicher Bedeutung.

Quelle:

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen; Tegel Projekt GmbH; degewo.