Marzahn-Hellersdorf hat die Briefwahl für die Berlin-Wahl deutlich ausgeweitet. Erstmals gibt es vier Briefwahlstellen im Bezirk, während für den Wahltag insgesamt mehr als 3.500 Helfer benötigt werden.
Vier Bürgerämter dienen als Briefwahlstellen
Wie das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf mitteilt, sind die vier Stellen seit dem 10. August geöffnet. Sie wurden in den Bürgerämtern des Bezirks eingerichtet.
Wahlberechtigte können dort ihre Briefwahlunterlagen unmittelbar erhalten. Anschließend besteht die Möglichkeit, die Stimme direkt in einer Wahlkabine abzugeben.
Eine vorherige Terminvereinbarung ist dafür nicht notwendig. Zu stark frequentierten Zeiten können allerdings Wartezeiten entstehen.
Mehr als 3.500 Wahlhelfer benötigt
Für die Durchführung der Wahl rechnet das Bezirkswahlamt mit mehr als 3.500 Wahlhelfenden. Rund 500 zusätzliche Kräfte werden allein für neue Wahllokale benötigt.
Das Amt hat bereits zahlreiche Bewerbungen erhalten. Gesucht werden weiterhin erfahrene Wahlhelfer, die am Wahltag als Reserve einspringen können.
Briefwahl soll Zugang erleichtern
Das Bezirksamt weist insbesondere Menschen mit körperlichen Einschränkungen auf die Briefwahl als Alternative hin. Auch ein Wahlschein für ein anderes Wahllokal innerhalb des jeweiligen Wahlkreises kann beantragt werden.
Die endgültigen Standorte der Wahllokale werden vom Amt für Statistik geprüft und sollen anschließend über die Berliner Wahllokalsuche abrufbar sein.
Quelle: Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf; Bezirkswahlamt