Die organisatorische Vorbereitung der Berliner Wahl geht in die nächste Phase. Rund 2,75 Millionen Wahlbenachrichtigungen werden derzeit an Wahlberechtigte verschickt. Gleichzeitig können die Unterlagen für die Briefwahl beantragt werden.
Wahlpost soll bis Ende August ankommen
Nach Angaben der Landeswahlleitung sollen alle Wahlberechtigten ihre Benachrichtigung spätestens bis zum 30. August erhalten.
Darin stehen unter anderem das zuständige Wahllokal sowie Informationen zur Wahl des Abgeordnetenhauses und der jeweiligen Bezirksverordnetenversammlung.
Briefwahl kann online beantragt werden
Wahlberechtigte müssen nicht warten, bis sie die Benachrichtigung im Briefkasten haben. Briefwahlunterlagen können bereits jetzt beantragt werden.
Möglich ist dies online, per Post, per E-Mail oder persönlich. Auf den Wahlbenachrichtigungen befindet sich zusätzlich ein QR-Code für einen vereinfachten Antrag.
Frist endet am 18. September
Reguläre Briefwahlanträge müssen spätestens am 18. September um 15 Uhr eingehen.
Entscheidend für die gültige Stimmabgabe ist jedoch ein anderer Zeitpunkt: Der ausgefüllte Wahlbrief muss spätestens am Wahltag um 18 Uhr bei der zuständigen Stelle angekommen sein.
Berlin will erneute Wahlprobleme vermeiden
Die Hauptstadt bereitet die Abstimmung unter besonderer Beobachtung vor. Die schweren organisatorischen Probleme von 2021 führten später zur Wiederholung der Wahl.
Diesmal setzt die Landeswahlleitung auf größere Reserven, zusätzliche Schulungen und eine umfangreiche organisatorische Vorbereitung.
Quelle:
Landeswahlleiter Berlin.