In Berliner Gewässern sind von Januar bis Ende Juli 2026 insgesamt 13 Menschen ums Leben gekommen. Damit liegt die Zahl über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft stellte am Donnerstag ihre Zwischenbilanz vor. Sieben der tödlichen Badeunfälle in Berlin ereigneten sich in Seen.
Mehrheit der Opfer waren Männer
Von den 13 bekannten Todesopfern waren elf männlich. Bei zwei weiteren Fällen war das Geschlecht in der veröffentlichten Auswertung nicht angegeben.
Auch bundesweit registrierte die DLRG einen Anstieg. In den ersten sieben Monaten starben mindestens 261 Menschen in deutschen Gewässern. Das waren 15 mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Fast 40 Prozent der Fälle ereigneten sich allein im Juni.
Seen bergen besondere Risiken
Ungesicherte Badestellen, schnell abfallende Ufer, Strömungen und plötzlich auftretende körperliche Probleme können selbst für geübte Schwimmer gefährlich werden.
Die DLRG empfiehlt, möglichst nur an bewachten Stellen ins Wasser zu gehen, die eigene Kondition realistisch einzuschätzen und Kinder niemals unbeaufsichtigt baden zu lassen.
Quellen
Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft: Zwischenbilanz zu tödlichen Badeunfällen von Januar bis Juli 2026