Digitale Technik kann neue Barrieren schaffen – sie kann bestehende aber auch überwinden. Wie das praktisch funktioniert, zeigt am heutigen Montag ein Projekt im Medienkompetenzzentrum Mitte. Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch besucht dort das Angebot „barrierefrei kommunizieren!“.

Der Termin beginnt um 9.15 Uhr in der Wilhelmstraße.

Vorgestellt werden inklusive Medienworkshops und Angebote zur barrierefreien Kommunikation.

Assistive Technik ermöglicht mehr Selbstständigkeit

Menschen mit körperlichen oder sensorischen Einschränkungen können digitale Geräte häufig nur dann vollständig nutzen, wenn entsprechende Hilfsmittel und barrierefreie Software vorhanden sind.

Dazu gehören beispielsweise alternative Eingabemöglichkeiten, Sprachsteuerung oder speziell angepasste Benutzeroberflächen.

Das Berliner Projekt verbindet diese Technik mit Medienbildung.

Damit geht es nicht allein darum, Geräte verfügbar zu machen.

Entscheidend ist auch, Menschen zu zeigen, wie sie digitale Angebote selbstständig nutzen können.

Medienkompetenz wird zur Frage gesellschaftlicher Teilhabe

Immer mehr Dienstleistungen, Kommunikation und Bildungsangebote verlagern sich ins Internet.

Wer digitale Angebote nicht nutzen kann, hat deshalb zunehmend Nachteile im Alltag.

Barrierefreie digitale Kommunikation ist damit nicht nur eine technische Frage, sondern eine Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe.

Der heutige Besuch ist Teil der Sommertour der Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Familie.

Quellen

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin – Sommertour von Senatorin Katharina Günther-Wünsch – 10. August 2026

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