Mit der „denkBar | hromadźe“ hat in der Bautzener Innenstadt ein neues Beteiligungszentrum eröffnet. Die Räume sollen für Austausch, Zusammenarbeit und die Entwicklung gemeinsamer Vorhaben genutzt werden.

Offen für unterschiedliche Einrichtungen

Das Angebot richtet sich nach Angaben der Stadt an gemeinnützige Initiativen, Vereine, Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Akteure aus der Zivilgesellschaft sowie dem öffentlichen Bereich.

Damit soll ein Ort entstehen, an dem unterschiedliche Gruppen nicht nur Veranstaltungen durchführen, sondern konkrete Projekte gemeinsam planen können. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Stadtentwicklung, wirtschaftliche Zusammenarbeit und der Strukturwandel in der Lausitz.

Bundesforschungszentrum richtet Büro ein

In den Räumen befindet sich zugleich ein neues Büro des Bundesforschungszentrums für klimaneutrales und ressourceneffizientes Bauen.

Dadurch erhält Bautzen eine unmittelbare Verbindung zu einem Forschungsbereich, der angesichts steigender Baukosten, Energieanforderungen und des notwendigen Umbaus bestehender Gebäude wirtschaftlich an Bedeutung gewinnt.

Chance für Innenstadt und Wissenschaft

Der Standort in der Innenstadt kann dazu beitragen, Forschung und Beteiligung sichtbarer und leichter erreichbar zu machen. Projekte müssen nicht ausschließlich in Hochschulen oder Verwaltungsgebäuden entwickelt werden, sondern können mitten im Stadtleben stattfinden.

Entscheidend wird sein, ob die Räume dauerhaft genutzt werden und aus Gesprächen konkrete Kooperationen entstehen. Gelingt das, könnte sich die „denkBar“ zu einer Schnittstelle zwischen Stadtgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft entwickeln.

Quellen

Stadt Bautzen, Informationen zur Eröffnung der „denkBar | hromadźe“, veröffentlicht in „Bautzener Termine – August 2026“.

Stadt Bautzen, Angaben zur interkommunalen Zusammenarbeit und zur Ansiedlung des Büros des Bundesforschungszentrums, Stand 3. August 2026.