Eine der bekanntesten Landschaften des Harzvorlandes könnte bundesweit ausgezeichnet werden. Die Teufelsmauer gehört zu neun Kandidaten für die Wahl zum „Naturwunder des Jahres 2026“. Seit dem 10. August können Naturfreunde abstimmen.

Die markante Sandsteinformation zieht sich durch das nördliche Harzvorland. Für Badeborn besitzt die Nominierung einen unmittelbaren regionalen Bezug: Ausläufer der Teufelsmauer mit den Gegensteinen liegen nur wenige Kilometer südlich des Ortes bei Ballenstedt.

Rund 80 Millionen Jahre alte Felsformation

Die Sandsteinformationen der Teufelsmauer sind rund 80 Millionen Jahre alt und gehören zu den bedeutenden Geotopen Deutschlands. Gleichzeitig bieten die mageren Böden und felsigen Bereiche spezialisierten Tier- und Pflanzenarten Lebensraum.

Veranstaltet wird die Naturwunderwahl von der Heinz Sielmann Stiftung gemeinsam mit dem Deutschen Wanderverband.

Insgesamt stehen neun Landschaften aus Deutschland zur Auswahl. Die Publikumswahl läuft bis zum 27. September.

Ein Erfolg könnte nicht nur dem Naturschutz zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffen, sondern auch den Tourismus im Harzvorland stärken. Davon profitieren mittelbar ebenfalls Orte wie Badeborn und Ballenstedt.

Quellen

Heinz Sielmann Stiftung

Deutscher Wanderverband

###