Einwohner sollen selbst lokale Geschichten recherchieren und veröffentlichen

Erzgebirgskreis sucht bis Freitag Bürger für neues Journalismus-Projekt

Noch bis 15. August können sich Interessierte für ein ungewöhnliches Medienprojekt im Erzgebirgskreis anmelden. Bürger sollen lernen, eigene lokale Themen journalistisch aufzubereiten.

Von Robert Neumann 1 Min. Lesezeit

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Wer selbst recherchieren und Geschichten aus seiner Region öffentlich machen möchte, kann sich noch bis Samstag, 15. August, für ein neues Bürgerjournalismus-Projekt anmelden. Die Fachstelle Ehrenamt des Erzgebirgskreises macht aktuell auf das Angebot aufmerksam.

Das Projekt richtet sich an Menschen, die lokale Themen selbst journalistisch bearbeiten möchten.

Dabei sollen auch Teilnehmer aus Regionen berücksichtigt werden, in denen bislang keine eigene Gruppe angeboten wird.

Lokale Informationen entstehen zunehmend außerhalb klassischer Redaktionen

Bürgerjournalismus ist kein Ersatz für professionelle Medien.

Er kann jedoch Themen sichtbar machen, die aufgrund ihrer sehr lokalen Bedeutung sonst kaum öffentlich wahrgenommen werden.

Gerade Vereine, Ortsteile und kleinere Initiativen verfügen häufig über Informationen, die klassische Redaktionen nur schwer systematisch erfassen können.

Medienkompetenz wird wichtiger

Gleichzeitig verlangt öffentliches Publizieren journalistische Grundkenntnisse.

Quellen müssen geprüft, Tatsachen von Meinungen getrennt und Persönlichkeitsrechte berücksichtigt werden.

Ein strukturiertes Projekt kann deshalb nicht nur zusätzliche lokale Inhalte hervorbringen, sondern auch Medienkompetenz vermitteln.

Quellen

Fachstelle Ehrenamt des Erzgebirgskreises

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Themen: MedienEhrenamtErzgebirgskreisAnnaberg-BuchholzBürgerjournalismus

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