Das Robert-Schumann-Haus Zwickau verbindet am Sonntag, 23. August 2026, die Musik Robert Schumanns mit Liedern Hanns Eislers. Wie das Robert-Schumann-Haus über die Stadt Zwickau mitteilt, treten um 17 Uhr Tenor Martin Bastian und Thomas Synofzik am Klavier auf.
Das Konzert gehört zum Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen und schließt unmittelbar an die Eröffnung der Sonderausstellung „Die Schumanns und das Judentum“ an.
Eislers Lieder treffen auf Schumann
Hanns Eisler wurde 1898 in Leipzig in eine jüdische Familie geboren und erhielt später Unterricht bei Arnold Schönberg. Sein umfangreiches Schaffen umfasst nach Angaben des Robert-Schumann-Hauses mehr als 500 Lieder.
Beim Zwickauer Konzert erklingen unter anderem neue deutsche Volkslieder sowie Vertonungen von Texten Kurt Tucholskys und Bertolt Brechts.
Von Robert Schumann stehen bekannte und weniger bekannte Eichendorff-Vertonungen auf dem Programm, darunter die „Mondnacht“.
Konzert entstand aus musikalischer Verbindung
Ausgangspunkt des Programms ist Eislers „Erinnerung an Eichendorff und Schumann“ aus seinem in den USA entstandenen „Hollywooder Liederbuch“. Das Stück verbindet die beiden Komponisten unmittelbar miteinander.
Eintrittskarten kosten zehn Euro, ermäßigt 7,50 Euro. Die Sonderausstellung wird bereits um 16 Uhr eröffnet.
Quelle
Robert-Schumann-Haus Zwickau