PARCHIM. Klassische Musik soll in Parchim künftig auch Menschen erreichen, die nach der Arbeit nicht erst lange auf einen traditionellen Konzertabend warten möchten. Mit „Viertel7“ startet die Mecklenburgische Staatskapelle am 24. September ein neues After-Work-Format in der Kulturmühle.
Beginn ist um 18.15 Uhr. Das Konzert dauert rund eine Stunde und kommt ohne Pause aus. Anschließend sind die Besucher zu einem gemeinsamen Plausch im Mahlwerk eingeladen – inklusive Freigetränk.
60 Minuten klassische Musik ohne Pause
Das Konzept ist bewusst kompakt gehalten. Direkt aus dem Büro, vor einer späteren Schicht oder einfach als früher Kulturtermin am Abend sollen Besucher unkompliziert ein Konzert erleben können.
Auf dem Programm stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Baptist Georg Neruda und Igor Strawinsky.
Den Auftakt bildet Mozarts Ouvertüre zur Oper „La finta giardiniera“. Anschließend erklingt Johann Baptist Georg Nerudas Konzert für Trompete und Streichorchester in Es-Dur. Den Abschluss bildet Strawinskys „Pulcinella-Suite“.
Florian Weber übernimmt den Solopart
Als Solist ist Florian Weber an der Trompete zu erleben. Die musikalische Leitung übernimmt Martin Schelhaas.
Mit dem neuen Format setzt das Mecklenburgische Staatstheater auf einen niedrigschwelligen Zugang zur klassischen Musik. Statt langer Konzertabende soll „Viertel7“ eine kompakte Alternative für den frühen Feierabend bieten.
Premiere am 24. September
Die erste Ausgabe findet am 24. September 2026 um 18.15 Uhr in der Kulturmühle Parchim statt. Karten sind über den Besucherservice des Mecklenburgischen Staatstheaters erhältlich.
Mit dem neuen Angebot verbindet die Staatskapelle klassische Musik mit einem lockeren gesellschaftlichen Ausklang – und versucht damit, auch Besucher anzusprechen, die mit traditionellen Konzertformaten bislang wenig Berührung hatten.