UFA feiert Rückkehr nach Berlin

Berlin. Unter dem Motto „Back in Berlin“ hat die UFA am Donnerstagabend ihr neues Hauptquartier am Schöneberger Ufer offiziell eröffnet. Mehr als 200 Gäste aus Kultur, Politik, Medien und Wirtschaft kamen zur Feier auf der Dachterrasse und in den neuen Räumen des Produktionsunternehmens.

Zu den Gästen gehörten zahlreiche Schauspieler, Regisseure, Medienvertreter und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Unter anderem waren Adriana Altaras, Wolfgang Bahro, Tom Beck, Annette Frier, Heike Makatsch, Palina Rojinski, Katharina Thalbach, Antje Traue und Natalia Wörner dabei.

Musikalisch begleitet wurde der Abend von DSDS-Finalistin Constance Diezendorf und Pianist Christopher Noodt. In eigens gestalteten Themenräumen konnten die Gäste zudem verschiedene Bereiche und Produktionen der UFA kennenlernen.

Rund 140 Mitarbeiter arbeiten bereits am neuen Standort

Ganz neu ist der Standort für die Beschäftigten nicht mehr. Bereits im Frühjahr hatte die UFA das neue Hauptquartier bezogen. Seit April 2026 arbeiten dort rund 140 Mitarbeiter.

Das Unternehmen verbindet mit dem Umzug nach eigenen Angaben eine strategische Neuausrichtung und zugleich die Rückkehr zu seinen historischen Wurzeln in Berlin.

Am neuen Standort sollen Produktionen und kreative Projekte aus den Bereichen Fiction, Serial Drama, Show, Factual und Dokumentation weiterentwickelt werden.

CEO Schwingel: Berlin steht für Neuanfang

UFA-Chef Sascha Schwingel bezeichnete den neuen Standort als bewusste Entscheidung für Berlin und für persönliche Zusammenarbeit.

Gerade in einer Medienbranche, die sich stark verändert, setzt die UFA nach seinen Worten weiterhin auf direkte Begegnungen, kreative Zusammenarbeit und gemeinsame Entwicklung neuer Inhalte.

Berlin stehe dabei für Vielfalt, Tempo und Neuanfang. Gleichzeitig betonte Schwingel, dass auch Potsdam und Brandenburg weiterhin wichtige Standorte des Unternehmens bleiben.

Als Beispiel nannte er die langjährige Produktion von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und weitere Formate, die eng mit der Region verbunden seien.

UFA blickt auf mehr als 100 Jahre Geschichte zurück

Die UFA gehört zu den traditionsreichsten Namen der deutschen Film- und Fernsehbranche. Gegründet wurde das Unternehmen 1917.

Heute produziert die UFA Serien, Filme, Shows und Dokumentationen für Fernsehsender und Streaminganbieter. Nach Unternehmensangaben erreichen die Programme im Durchschnitt mehr als 30 Millionen Menschen pro Woche.

Das Unternehmen gehört inzwischen zum internationalen Produktionskonzern Fremantle, der wiederum Teil der RTL Group ist.

Mit Berlin als Hauptsitz ist die UFA derzeit an fünf Standorten in Deutschland vertreten. Geschäftsführer sind Sascha Schwingel und Christian Rohde.

Berlin soll zentrale Rolle in der weiteren Entwicklung spielen

Die Eröffnungsfeier war deshalb mehr als eine klassische Einweihung.

Die UFA nutzte den Abend auch, um auf ihre Geschichte zurückzublicken und gleichzeitig über die Zukunft der Film- und Fernsehproduktion zu sprechen. Digitalisierung, internationale Produktionen und veränderte Nutzungsgewohnheiten stellen klassische Produktionsunternehmen vor neue Herausforderungen.

Mit dem neuen Berliner Hauptquartier will die UFA ihre Präsenz in der Hauptstadt stärken und gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Unternehmensbereichen intensivieren.