Friedrichsthal wächst – und damit steigt auch der Bedarf an Einkaufsmöglichkeiten. Die Stadt will deshalb das bestehende Nahversorgungszentrum an der Lärchenallee neu ordnen und erweitern. Neben dem vorhandenen Aldi soll ein Edeka-Vollsortimenter entstehen.
Der Entwurf des Bebauungsplans liegt seit 27. Juli öffentlich aus. Bürger können noch bis einschließlich 6. September Stellungnahmen einreichen.
Stadtteil liegt rund sechs Kilometer vom Zentrum entfernt
Friedrichsthal befindet sich etwa 6,4 Kilometer vom Schweriner Stadtzentrum entfernt.
Für Bewohner ist deshalb eine gute wohnortnahe Versorgung besonders wichtig.
Nicht jeder Einkauf soll eine Fahrt in andere Stadtteile notwendig machen.
Aldi soll durch Vollsortimenter ergänzt werden
Der vorhandene Discounter soll bestehen bleiben.
Neu geplant ist ein Vollsortimenter.
Dadurch würde das Warenangebot deutlich erweitert.
Die Stadt erwartet Synergieeffekte zwischen beiden Märkten.
Wachstum verändert Infrastrukturbedarf
Neue Wohngebiete führen nicht nur zu einem Bedarf an Wohnungen.
Auch Schulen, Kitas, Straßen, Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten müssen mitwachsen.
Genau diese Entwicklung zeigt sich in Friedrichsthal.
Bürger können Planungsunterlagen einsehen
Die Unterlagen sind digital über die Stadt und den Bauleitplanserver des Landes abrufbar.
Zusätzlich liegen sie im Stadthaus am Packhof aus.
Interessierte können Einwendungen oder Anregungen einreichen.
Fachgutachten begleiten Planung
Teil der Unterlagen sind verschiedene Fachgutachten.
Dabei werden beispielsweise Verkehrs-, Umwelt- oder Immissionsfragen untersucht.
Erst nach Abschluss des Beteiligungsverfahrens kann das weitere Planverfahren fortgesetzt werden.
Quellen
Landeshauptstadt Schwerin: Bebauungsplan Nr. 120 „Nahversorgungszentrum Friedrichsthal“, veröffentlicht am 17. Juli 2026
Landeshauptstadt Schwerin: Informationen zur geplanten Erweiterung mit Aldi und Edeka