Elf Mieter betroffen – Gebäude selbst gilt als standsicher

Nach Wohnhausbrand in Schwerin: Sechs Wohnungen vorerst nicht mehr bewohnbar

Nach dem Brand eines Wohnhauses in der Schweriner Feldstadt bleiben sechs Wohnungen unbewohnbar. Elf Mieter sind derzeit bei Angehörigen und Bekannten untergebracht. Einsturzgefahr besteht nach einer Prüfung der Bauaufsicht nicht.

Von Anna-Lena Richter 1 Min. Lesezeit

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Nach dem schweren Wohnhausbrand in der Schweriner Feldstadt sind die unmittelbaren Folgen für die Bewohner weiterhin erheblich. Sechs Wohnungen im betroffenen Eckgebäude Brunnenstraße 21 an der Seestraße können derzeit nicht genutzt werden. Insgesamt elf Mieter sind betroffen.

Gebäude droht nicht einzustürzen

Die Bauaufsicht hat das Haus inzwischen untersucht.

Nach Auswertung der Schäden ist das Gebäude nicht einsturzgefährdet. Die Standsicherheit sei gegeben, teilte die Stadt mit.

Dennoch bestehen Risiken durch lose Gebäudeteile.

Insbesondere zerstörte Fenster, Glasscherben und komplette Fensterelemente könnten aus den oberen Geschossen herabfallen.

Bewohner dürfen noch nicht zurück

Die Mieter dürfen ihre Wohnungen bis auf Weiteres nicht betreten.

Grund sind unter anderem Verunreinigungen durch Brandgase.

Straßenseitig wurde ein Bauzaun aufgestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Beweisaufnahme sollen außerdem die Türen im Erdgeschoss provisorisch gesichert werden.

WGS bietet Hilfe bei Wohnungssuche an

Die elf betroffenen Bewohner sind derzeit bei Verwandten oder Bekannten untergekommen.

Sollte längerfristig Ersatzwohnraum benötigt werden, will die Wohnungsgesellschaft Schwerin bei der Suche unterstützen.

Wann das Gebäude wieder bewohnt werden kann, steht noch nicht fest.

Quellen

Landeshauptstadt Schwerin – „Nach Wohnhausbrand in der Feldstadt: Wohnungen nicht nutzbar“ – 7. August 2026.

Themen: FeuerwehrSchwerinWohnungenBrunnenstraßeWohnhausbrandFeldstadt

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