Im Schwedter Stadtteil Neue Zeit nimmt ein neues Wohn- und Geschäftshaus Gestalt an. Die Wohnbauten GmbH hat im Juni den Grundstein für das Projekt „Weiße Villen“ gelegt, nachdem die Erschließungsarbeiten und der Erdaushub bereits abgeschlossen waren.
Die Vorbereitungen für das Bauvorhaben begannen im Januar 2026. Im Juni folgte die Herstellung der Bodenplatte.
Architektur greift „Weiße Stadt“ auf
Der Projektname bezieht sich bewusst auf das bestehende Quartier.
Zwischen 2000 und 2002 wurden Gebäude im Stadtteil mit überwiegend weißen Fassaden, Rauputz und Keramikelementen modernisiert. Daraus entwickelte sich die Bezeichnung „Weiße Stadt“.
Das neue Gebäude soll sich gestalterisch in dieses Umfeld einfügen.
Wohnen und Gewerbe werden kombiniert
Die Planung sieht nicht ausschließlich Wohnungen vor. Es handelt sich ausdrücklich um ein Wohn- und Geschäftshaus.
Damit entstehen zusätzliche Nutzungen innerhalb eines bestehenden Wohngebietes, statt ein neues Quartier am Stadtrand zu erschließen.
Stadtteilentwicklung setzt auf Nachverdichtung
Schwedt hat in vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Wohnungen zurückgebaut. Neue Projekte entstehen deshalb heute gezielter und häufig an bereits erschlossenen Standorten.
Die „Weißen Villen“ stehen für diesen Wandel: weniger flächenintensive Neubaugebiete, dafür neue Angebote innerhalb vorhandener Quartiere.
Quelle:
Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder und Stadt Schwedt/Oder, Projekt „Weiße Villen“, Stand 2026.