Wachsende Stadt steht bei kostenloser Wasserversorgung unter Druck

Nur zwei öffentliche Trinkbrunnen reichen Potsdam bei Hitze kaum aus

Während die Temperaturen auf rund 30 Grad steigen, verfügt Potsdam nach aktueller Übersicht nur über zwei öffentliche Trinkbrunnen. Die Hitze verstärkt die Debatte über zusätzliche Standorte.

Von Clara Winterfeld 1 Min. Lesezeit

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Heiße Sommertage zeigen, wie wichtig frei zugängliches Trinkwasser im öffentlichen Raum ist. In Potsdam bleibt das Angebot bislang sehr begrenzt.

Nur zwei Standorte in der Stadt

Nach aktueller Darstellung des Rundfunks Berlin-Brandenburg gibt es in Potsdam lediglich zwei öffentliche Trinkbrunnen.

Gleichzeitig werden am heutigen Dienstag Temperaturen um 30 Grad erwartet.

Nicht jeder kann Wasser kaufen

Öffentliche Brunnen helfen Touristen, Kindern, älteren Menschen und Personen ohne eigenes Einkommen. Sie reduzieren zugleich den Verbrauch von Einwegflaschen.

Wichtig sind gut erreichbare Standorte an zentralen Plätzen, in Parks und an stark frequentierten Haltestellen.

Hygiene und Wartung verursachen Kosten

Brunnen müssen regelmäßig geprüft, gereinigt und im Winter gegen Frost geschützt werden.

Diese Kosten müssen gegen den gesundheitlichen Nutzen abgewogen werden. Angesichts häufiger Hitzeperioden spricht vieles dafür, das Netz schrittweise auszubauen.

Quellen

Rundfunk Berlin-Brandenburg – Wetter- und Hintergrundinformationen zu öffentlichen Trinkbrunnen in Potsdam, Stand 4. August 2026

Themen: StadtentwicklungHitzePotsdamGesundheitTrinkbrunnenWasser

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