Der Aufbau des neuen Stadtteils Krampnitz greift inzwischen deutlich in das Potsdamer Verkehrsnetz ein. An der Potsdamer Chaussee entsteht zwischen Hannoverscher Straße und Rotkehlchenweg ein neuer Knotenpunkt, der künftig einen wesentlichen Teil des Verkehrs aus dem Quartier aufnehmen soll.

Bauzeit bis 2028

Die Arbeiten begannen Anfang Juli. Als Ende nennt die Stadt derzeit das zweite Quartal 2028.

Zunächst werden Behelfsfahrstreifen hergestellt. Während dieser Phase kommt es zu halbseitigen Sperrungen und einer Verkehrsregelung über eine mobile Ampel.

Ein Fahrstreifen je Richtung

Nach Fertigstellung der Behelfsfahrbahnen soll der Verkehr mit jeweils einer Spur pro Richtung an der Baustelle vorbeigeführt werden.

Auch Fußgänger und Radfahrer sollen mindestens auf einer Straßenseite passieren können.

Infrastruktur muss mit Stadtteil wachsen

Der Knotenpunkt zeigt, dass beim Aufbau eines neuen Quartiers nicht allein Wohnungen entstehen können.

Straßen, Nahverkehr, Leitungen, Schulen und weitere Infrastruktur müssen parallel wachsen. Die B2-Verbindung ist dabei besonders wichtig, weil sie den Potsdamer Norden mit der Innenstadt sowie dem Berliner Raum verbindet.

Bis zur Fertigstellung müssen Pendler deshalb dauerhaft mit wechselnden Verkehrsführungen rechnen.

Quelle:

Landeshauptstadt Potsdam, Entwicklungsträger Krampnitz.