In Lehnitz steht am 2. September eine der größeren Kampfmittelmaßnahmen dieses Jahres bevor. Rund 4.700 Menschen leben innerhalb des vorgesehenen Sperrkreises. Wie die Stadt Oranienburg mitteilt, hängt die Entschärfung davon ab, dass sich bei der Freilegung am Vortag der erwartete intakte Zünder bestätigt.

Sperrkreis umfasst rund einen Kilometer

Der Sicherheitsbereich soll einen Radius von etwa 1.000 Metern rund um den Fundort auf der Bachstelzenwiese haben.

Er soll am 2. September um 8 Uhr in Kraft treten und bis zum Ende der Entschärfung nicht betreten werden dürfen.

Schule, Kita und Bahnhof betroffen

Im Sperrkreis liegen unter anderem Kita und Hort Lehnitz, die Frieda-Glücksmann-Oberschule, eine Senioreneinrichtung und die Gemeinschaftsunterkunft.

Auch der S-Bahnhof Lehnitz sowie Gleisanlagen in Richtung Borgsdorf gehören zum betroffenen Gebiet.

Bürgerzentrum dient als Anlaufstelle

Menschen ohne andere Aufenthaltsmöglichkeit können am Tag der Entschärfung das Bürgerzentrum in der Albert-Buchmann-Straße nutzen.

Zusätzlich richtet die Stadt einen Bus-Shuttle von Lehnitz dorthin ein.

Grundwasser wird bereits abgesenkt

Der Blindgänger liegt rund sechseinhalb Meter tief.

Für seine sichere Freilegung wurden Spundwände gesetzt und Brunnen für eine Grundwasserabsenkung vorbereitet.

Quelle:

Stadt Oranienburg, Amt für Brandschutz.