Neustrelitz bekommt am Samstag, 15. August, einen Markt, bei dem weniger industrielle Handelsketten als regionale Erzeuger im Mittelpunkt stehen. Der Honig- und Regionalmarkt bringt Imkerei und weitere regionale Produkte in die Stadt und schafft damit eine direkte Verbindung zwischen Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und Verbrauchern.

Solche Märkte wirken zunächst wie gewöhnliche Veranstaltungstermine.

Wirtschaftlich steckt jedoch ein anderes Prinzip dahinter.

Produzenten verkaufen ihre Waren möglichst direkt an Kunden und umgehen damit teilweise klassische Groß- und Einzelhandelsstufen.

Direktverkauf lässt mehr Wertschöpfung in der Region

Wer Honig, Lebensmittel oder handwerklich erzeugte Produkte direkt verkauft, erzielt häufig einen höheren Anteil am Endpreis als über lange Lieferketten.

Gleichzeitig können Kunden nachvollziehen, wer ein Produkt hergestellt hat und aus welcher Region es stammt.

Für kleine Betriebe ist dieser persönliche Kontakt ein wichtiger Teil der Kundenbindung.

Imkereien leisten mehr als Lebensmittelproduktion

Bienen produzieren nicht nur Honig.

Sie bestäuben zahlreiche Nutz- und Wildpflanzen.

Damit besitzt Imkerei zugleich landwirtschaftliche und ökologische Bedeutung.

Gerade in einer Region mit großen Agrar- und Naturflächen ist das Zusammenspiel von Landwirtschaft und Bestäubern besonders relevant.

Stadt und Land treffen direkt aufeinander

Neustrelitz ist Mittelzentrum für ein weitläufiges ländliches Umfeld.

Viele Einwohner der umliegenden Dörfer nutzen die Stadt für Einkauf, Verwaltung, Schule und Freizeit.

Ein Regionalmarkt dreht diese Beziehung teilweise um: Produzenten aus dem Umland bringen ihre Waren direkt ins Zentrum.

Damit wird sichtbar, wie eng Stadtwirtschaft und ländliche Produktion in der Mecklenburgischen Seenplatte miteinander verbunden sind.

Quellen

Residenzstadt Neustrelitz Veranstalter Honig- und Regionalmarkt