An der Badeanstalt Glambecker See beginnt am 17. August ein fünftägiger Rettungsschwimmkurs des Deutschen Roten Kreuzes. Bis zum 21. August trainieren Teilnehmer täglich Schwimm- und Rettungstechniken und können anschließend die Prüfung für das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen absolvieren.

Das Angebot verbindet Sport mit einer ganz konkreten Aufgabe der öffentlichen Sicherheit.

Wer im Ernstfall einen Ertrinkenden retten will, benötigt andere Techniken als ein guter Freizeitschwimmer.

Rettung kann für Helfer selbst gefährlich werden

Menschen in Panik reagieren im Wasser häufig unkontrolliert.

Sie können versuchen, sich an einem Helfer festzuklammern und dabei auch den Retter unter Wasser drücken.

Deshalb gehören spezielle Befreiungs- und Transportgriffe zur Ausbildung.

Auch Kondition, Tauchen und sicheres Abschleppen spielen eine Rolle.

Bronze ist bereits ab zwölf Jahren möglich

Das DRK weist darauf hin, dass das Rettungsschwimmabzeichen Bronze bereits ab einem Alter von zwölf Jahren abgelegt werden kann.

Damit richtet sich der Kurs nicht ausschließlich an Erwachsene oder Beschäftigte in Schwimmbädern.

Auch Jugendliche können früh lernen, wie sie in Gefahrensituationen richtig reagieren.

Badeorte sind auf qualifizierte Helfer angewiesen

Neustrelitz liegt in einer wasserreichen Region.

Seen gehören zu Freizeit, Tourismus und Lebensqualität.

Mit dieser Attraktivität wächst aber auch das Risiko von Badeunfällen.

Qualifizierte Rettungsschwimmer werden deshalb nicht nur in Freibädern gebraucht.

Auch Vereine, Ferienlager, Schulen und Veranstalter profitieren von Menschen, die im Notfall professionell helfen können.

Theorie läuft teilweise digital

Zum Kurs gehören praktische Übungen und theoretische Inhalte.

Das DRK nutzt für Theorie und Prüfung auch eine E-Learning-Plattform.

Damit verbindet die Ausbildung klassisches Training im Wasser mit digital vermitteltem Wissen.

Quellen

DRK Mecklenburgische Seenplatte Badeanstalt Glambecker See