Zeugen leisten Erste Hilfe nach schwerer Auseinandersetzung

18-Jähriger in Merseburg lebensbedrohlich verletzt – Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags

Ein 18-jähriger Syrer ist bei einer Auseinandersetzung in Merseburg lebensbedrohlich verletzt worden. Der junge Mann musste notoperiert werden. Die Täter werden gesucht.

Von Benjamin Kramer 1 Min. Lesezeit

Teilen

Die Polizei ermittelt in Merseburg wegen versuchten Totschlags, nachdem ein 18 Jahre alter Mann bei einer Auseinandersetzung lebensbedrohliche Verletzungen erlitten hat. Das Opfer wurde am Boden liegend gefunden und musste anschließend notoperiert werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen war es am Samstagnachmittag zu einer Auseinandersetzung zwischen vier Männern gekommen.

Der 18-Jährige wurde mit schweren Verletzungen an Bauch und Arm aufgefunden. Zeugen reagierten sofort und leisteten Erste Hilfe, bis Rettungskräfte eintrafen.

Notoperation im Krankenhaus

Der junge Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht und dort notoperiert.

Nach Angaben einer Polizeisprecherin handelt es sich bei dem Verletzten um einen syrischen Staatsangehörigen. Zu Art und Ursache der Verletzungen machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben.

Auch der genaue Ablauf der Auseinandersetzung ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Die Polizei sicherte Spuren am Tatort und versucht nun zu rekonstruieren, wie der Konflikt entstand und wer dem 18-Jährigen die lebensgefährlichen Verletzungen zufügte.

Täter bislang nicht gefasst

Die Verantwortlichen werden gesucht.

Gerade weil der Tatablauf noch unklar ist, sind Zeugenaussagen für die Ermittler besonders wichtig.

Der Fall zählt damit aktuell zu den schwerwiegendsten Kriminalfällen in Sachsen-Anhalt an diesem Sonntag.

Quellen

Polizei Sachsen-Anhalt Polizeiinspektion Halle

Themen: MerseburgPolizeiSaalekreisKörperverletzungFahndungVersuchter Totschlag

Teilen

Lesen Sie als Nächstes

Schwerer Schusswaffenangriff erschüttert Polen Blutbad in Krakau: Sechs Tote und 15 Verletzte nach Schüssen auf belebtem Marktplatz Ein bewaffneter Mann hat am Samstagnachmittag in der historischen Innenstadt von Krakau auf Passanten geschossen. Sechs Menschen starben, 15 weitere wurden verletzt, darunter zwei Polizisten. Der mutmaßliche Täter, ein 24-jähriger Pole, wurde nach einem Schusswechsel festgenommen. Die Ermittler suchen nach dem Motiv der Tat.

Ihre Meinung

Schreiben Sie uns einen Leserbrief an leserbriefe@ostdeutsche-zeitung.de. Bitte mit vollständigem Namen und Anschrift; veröffentlicht werden nur Name und Wohnort.

Meistgelesen

Lokales

Alle Beiträge