Der Streit über die Zukunft der städtischen Garagen in Malchow bleibt politisch offen. Die ursprünglich vorgesehenen Kündigungen zum Jahresende werden zunächst nicht ausgesprochen. Wie Bürgermeister René Putzar mitteilt, sollen Gespräche mit den Garagennutzern eine neue Grundlage für eine spätere Entscheidung der Stadtvertretung schaffen.

Bestehende Verträge gelten weiter

Die aktuellen Garagenverträge behalten zunächst ihre Gültigkeit.

Damit entfällt die ursprünglich diskutierte Kündigung zum 31. Dezember 2026.

Gespräche laufen in mehreren Stadtteilen

Die Verwaltung will Nutzer persönlich anschreiben und Versammlungen nach Stadtteilen beziehungsweise Garagenkomplexen organisieren.

Eine erste Runde mit Nutzern aus dem Klosterbereich fand bereits im Juni statt.

Ergebnisse gehen wieder in die Politik

Die Erkenntnisse aus den Gesprächen sollen anschließend der Stadtpolitik vorgelegt werden.

Erst danach soll über eine dauerhaft tragfähige Regelung entschieden werden.

Neue Warteliste verhindert Abstandszahlungen

Parallel hat Malchow die Vergabe frei werdender städtischer Garagen neu organisiert.

Bis zur endgültigen politischen Entscheidung werden freie Garagen über eine zentrale Warteliste vergeben; die derzeitige Jahresmiete liegt bei 42,12 Euro.

Stadt reagiert auf problematische Weitergaben

Nach Angaben der Verwaltung waren in der Vergangenheit teilweise unangemessene Abstandszahlungen zwischen Mietern verlangt worden.

Die zentrale Vergabe soll solche Praktiken künftig verhindern.

Quelle:

Inselstadt Malchow; Bürgermeister René Putzar.