Stadt erstattet Strafanzeige und warnt Betroffene

Gefälschte Schreiben der Magdeburger Ausländerbehörde im Umlauf

Unbekannte versenden gefälschte E-Mails und Schreiben im Namen der Magdeburger Ausländerbehörde. In einem Fall wurde ein rechtmäßig in Deutschland lebender Student zur Ausreise aufgefordert.

Von Clara Winterfeld 1 Min. Lesezeit

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Gefälschte Behördenpost kann bei den Empfängern erhebliche Angst auslösen. In Magdeburg sind nun mehrere Schreiben aufgetaucht, die offiziell wirken, aber nicht von der Ausländerbehörde stammen.

Student erhält falsche Ausreiseaufforderung

Ein rechtmäßig in Deutschland lebender Student bekam eine E-Mail, in der er zur Rückkehr in sein Heimatland aufgefordert wurde.

Als Absender wurde die Magdeburger Ausländerbehörde vorgetäuscht. Nach Angaben der Stadt handelte es sich jedoch um eine Fälschung.

Auch deutsche Botschaft betroffen

In einem weiteren Fall wurde ein gefälschtes Schreiben an eine deutsche Botschaft im Ausland geschickt. Auch dort erweckten die Verfasser den Eindruck, die Mitteilung stamme von der Magdeburger Behörde.

Die Stadt schließt nicht aus, dass weitere gefälschte Dokumente existieren.

Stadtverwaltung stellt Strafanzeige

Die Landeshauptstadt hat Strafanzeige erstattet. Empfänger zweifelhafter Schreiben sollen keine vorschnellen Handlungen vornehmen und die Echtheit direkt bei der Ausländerbehörde prüfen lassen.

Quellen

Landeshauptstadt Magdeburg – Warnung vor gefälschten Dokumenten im Namen der Ausländerbehörde, veröffentlicht am 3. August 2026

Sachsen-Anhalt / Magdeburg: Gefälschte Behördenpost aufgetaucht

Unbekannte versenden falsche Schreiben im Namen der Ausländerbehörde. Die Stadt hat Strafanzeige gestellt und warnt vor weiteren Fällen.

Themen: MagdeburgBetrugAusländerbehördeGefälschte SchreibenStrafanzeigeStudenten

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