33.000 Besucher, mehrere Tage elektronische Musik und eine aus Sicht von Veranstaltern und Polizei insgesamt friedliche Atmosphäre: Das Festival SonneMondSterne am Bleilochstausee ist beendet. Am frühen Montagmorgen fällt die Bilanz der 28. Auflage überwiegend positiv aus. Ganz ohne Polizeieinsätze verlief das Großereignis allerdings nicht.
Nach Angaben von Veranstaltern feierten rund 33.000 Menschen auf dem Gelände bei Saalburg.
Das Festival zählt damit weiterhin zu den größten Veranstaltungen elektronischer Musik in Ostdeutschland.
Polizei registriert 89 Vorfälle
Die Sicherheitsbehörden verzeichneten während der Festivaltage insgesamt 89 Vorfälle.
Darunter befanden sich unter anderem Diebstähle und kleinere Drogendelikte.
Gemessen an mehreren zehntausend Besuchern bewerten Veranstalter und Polizei den Verlauf dennoch als ruhig.
Größere gewalttätige Auseinandersetzungen prägten die Abschlussbilanz nicht.
Kontrollen auch bei der Abreise
Besondere Aufmerksamkeit galt am Sonntag der Abreise.
Festivalbesucher, die mehrere Tage gefeiert haben, stellen für die Polizei insbesondere bei Alkohol- oder Drogenkonsum ein mögliches Verkehrsrisiko dar.
Deshalb wurden Fahrer kontrolliert.
Rund 50 Menschen wurden nach den bisherigen Angaben daran gehindert, ihre Fahrt fortzusetzen, weil sie als nicht fahrtüchtig galten.
Damit zeigt die Abschlussbilanz zugleich, warum Verkehrskontrollen nach Großfestivals inzwischen fest zum Sicherheitskonzept gehören.
Konzept soll fortgesetzt werden
Festivalsprecher Phillip Helmers zog ebenfalls eine positive Bilanz.
Die Angebote auf dem Gelände seien von den Besuchern gut angenommen worden.
Das bestehende Konzept soll deshalb auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden.
Nach mehreren Tagen mit zehntausenden Gästen beginnt rund um Saalburg nun der Rückbau.
Für die Region endet damit eines ihrer besucherstärksten Wochenenden des Jahres.
Quellen
MDR Thüringen – Bilanz des Festivals SonneMondSterne 2026