Beim Agrarhof Schwartenberg beginnt ein grundlegender Wandel in der Tierhaltung. Der Betrieb beendet seine langjährige Milchproduktion und richtet sich neu aus, weil künftig Mutterkühe und regional erzeugtes Rindfleisch im Mittelpunkt stehen.
Milcherzeugung endet nach vielen Jahren
Wie die Agrarhof Schwartenberg GmbH im Seiffener Amtsblatt mitteilt, fiel die Entscheidung nach längeren Überlegungen. Der Betrieb will sich damit langfristig wirtschaftlich und ökologisch neu aufstellen.
Die Milchproduktion hatte den landwirtschaftlichen Betrieb über viele Jahre geprägt. Künftig soll die Tierhaltung stärker an den vorhandenen Grünlandflächen ausgerichtet werden.
Rinder sollen wieder länger auf die Weide
Die Tiere sollen viele Monate auf Wiesen und Weiden rund um Seiffen, Deutschneudorf und Neuhausen verbringen. Dort können sie grasen und sich frei bewegen.
Der Betrieb verbindet die Mutterkuhhaltung mit der Erzeugung von regionalem Rindfleisch. Die Herkunft der Lebensmittel soll für die Kunden nachvollziehbar bleiben.
Grünland soll Artenvielfalt erhalten
Der Agrarhof will seine Wiesen weiterhin möglichst schonend bewirtschaften. Pflanzenschutzmittel sollen nur in geringem Umfang eingesetzt werden.
Zudem beteiligt sich der Betrieb an Programmen der umweltgerechten Landwirtschaft. Ziel ist der Schutz von Pflanzen, Insekten und weiteren Tierarten auf den Grünlandflächen.
Betrieb setzt auf regionale Zukunft
Futter soll möglichst von den eigenen Flächen stammen. Gleichzeitig will das Unternehmen die Kreislaufwirtschaft innerhalb des Betriebes stärken.
Die Umstellung verändert damit einen traditionsreichen Zweig der Landwirtschaft im Raum Seiffen grundlegend. Der Agrarhof sieht in der Mutterkuhhaltung seine Perspektive für die kommenden Generationen.
Quelle: Agrarhof Schwartenberg GmbH, Amts- und Informationsblatt Seiffen August 2026