Die Kostrzyńsko-Słubicka Sonderwirtschaftszone bleibt eines der wichtigsten wirtschaftlichen Instrumente der deutsch-polnischen Grenzregion. Unternehmen können bei neuen Investitionen Steuervergünstigungen und weitere Unterstützung erhalten, während die Zone gleichzeitig neue Industrieflächen vermarktet.

Der Sitz der Sonderwirtschaftszone befindet sich direkt in Kostrzyn nad Odrą.

Kleine Unternehmen können besonders profitieren

Die konkrete Förderintensität hängt von Größe und Standort des Unternehmens ab.

Für Teile der Woiwodschaft Lebus nennt die KSSSE Förderquoten von 40 Prozent für große, 50 Prozent für mittlere und bis zu 60 Prozent für kleine und Kleinstunternehmen.

Steuervergünstigungen statt direkter Zuschüsse

Ein zentrales Instrument sind Befreiungen von der Einkommen- beziehungsweise Körperschaftsteuer.

Die Zone begleitet Investoren außerdem mit Projektmanagern und bietet erschlossene beziehungsweise vorbereitete Industrieflächen an.

Küstrin profitiert von Grenzlage

Die wirtschaftliche Position der Stadt hängt stark von ihrer Lage zwischen Polen und Deutschland ab.

Straße, Bahn und Grenzübergänge ermöglichen kurze Wege in beide Märkte. Mit der geplanten Umgehungsstraße könnte sich die Erreichbarkeit der Industriegebiete in den kommenden Jahren zusätzlich verändern.

Quelle:

Kostrzyńsko-Słubicka Specjalna Strefa Ekonomiczna, Investoreninformationen 2026.