Für eines der größten Infrastrukturprojekte in der deutsch-polnischen Grenzstadt Küstrin läuft jetzt das entscheidende Genehmigungsverfahren. Die Generaldirektion für Landesstraßen und Autobahnen hat den Antrag für die sogenannte ZRID-Entscheidung eingereicht, die den Weg zum Bau der neuen Umgehungsstraße freimachen soll.

Die geplante Strecke wird rund 9,2 Kilometer lang.

285,4 Millionen Złoty für den Straßenbau

Die reinen Baukosten werden mit 285,4 Millionen Złoty angegeben.

Finanziert wird das Vorhaben aus staatlichen Mitteln über die polnische Straßenbaudirektion GDDKiA.

Die neue Verbindung wird als zweispurige Straße der Kategorie GP ausgeführt, also als Hauptverkehrsstraße für schnelleren Verkehr.

Baustart für Frühjahr 2027 vorgesehen

Nach aktuellem Zeitplan soll die notwendige Genehmigung im ersten Quartal 2027 vorliegen.

Im Frühjahr 2027 könnte anschließend der eigentliche Bau beginnen.

Als Auftragnehmer wurde das Unternehmen INTERCOR ausgewählt.

Fertigstellung 2029 geplant

Die Verkehrsfreigabe ist derzeit für das dritte Quartal 2029 vorgesehen.

Für Küstrin ist das Projekt besonders wichtig, weil die Stadt durch Grenzverkehr, Industrie und überregionale Straßenverbindungen stark belastet wird.

Die Umgehungsstraße soll einen erheblichen Teil des Durchgangsverkehrs aus dem Stadtgebiet herausführen.

Quellen

Stadt Kostrzyn nad Odrą: „Kamień milowy dla obwodnicy Kostrzyna nad Odrą“, 15. Juli 2026

Generalna Dyrekcja Dróg Krajowych i Autostrad: Projekt Umgehungsstraße Kostrzyn nad Odrą