Fachkräfte wollen Betreuung der unter Dreijährigen verbessern

Küstriner Kinderkrippe startet internationales Projekt mit Deutschland und Litauen

Die städtische Kinderkrippe in Küstrin ist Ausgangspunkt eines internationalen Projekts zur frühkindlichen Betreuung. Fachkräfte aus Polen, Deutschland und Litauen wollen voneinander lernen und neue Konzepte entwickeln.

Von Frank Deutschländer 1 Min. Lesezeit

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Die Betreuung der jüngsten Kinder wird in Küstrin zunehmend international gedacht. Die städtische Kinderkrippe ist der erste Standort der zweiten Ausgabe des Projekts „4 Krańce Świata“, bei dem Fachkräfte aus Polen, Deutschland und Litauen zusammenarbeiten.

Im Mittelpunkt stehen Kinder in den ersten drei Lebensjahren.

Betreuungspersonal bekommt internationale Perspektive

Das Projekt richtet sich besonders an Menschen, die täglich in Kinderkrippen und Betreuungseinrichtungen arbeiten.

Sie sollen neue pädagogische Ansätze kennenlernen und Erfahrungen über Landesgrenzen hinweg austauschen.

Gerade die ersten drei Jahre entscheidend

Die Projektinitiatoren verweisen darauf, dass in dieser Lebensphase wichtige emotionale und soziale Fähigkeiten entstehen.

Während Lehrer bereits häufig von internationalen Austauschprogrammen profitieren, seien entsprechende Möglichkeiten für Krippenpersonal bislang wesentlich seltener.

Küstrin als erster Projektstandort

Dass die neue internationale Projektphase in Kostrzyn nad Odrą beginnt, passt zur Grenzlage der Stadt.

Deutschland liegt unmittelbar auf der anderen Oderseite.

Quellen

Stadt Kostrzyn nad Odrą: „Przyszłość dzieci zaczyna się w żłobku. Ruszył projekt ‘4 Krańce Świata’“, 20. Juli 2026

Themen: BildungLitauenDeutschlandKinderkrippeKüstrinKostrzyn nad OdrąBetreuung

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