Königs Wusterhausen hat am 14. Juli neue Gestaltungselemente für das Wilhelm-Busch-Viertel vorgestellt. Max und Moritz greifen den Namen des Quartiers auf und sollen künftig als wiederkehrendes Motiv zwischen Straßen und Gebäuden sichtbar werden. Damit erhält die Entwicklung des neuen Wohngebiets neben baulichen auch gestalterische und kulturelle Akzente.
Die bekannten Figuren sollen dazu beitragen, dem Quartier einen eigenen Charakter zu geben. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur dekorative Gestaltung, sondern auch die Frage, wie ein wachsendes Wohngebiet eine erkennbare Identität entwickeln kann.
Max und Moritz greifen Quartiersnamen auf
Die Gestaltung orientiert sich unmittelbar am Namen des Wilhelm-Busch-Viertels. Mit Max und Moritz wird ein Motiv aufgegriffen, das einen klaren Bezug zum Namensgeber herstellt und sich als wiederkehrendes Element im Wohngebiet einsetzen lässt.
Dadurch kann innerhalb des Quartiers ein visueller Zusammenhang entstehen. Solche Gestaltungselemente können zugleich Orientierung schaffen und das Erscheinungsbild einzelner Bereiche miteinander verbinden.
Gestaltung ergänzt die bauliche Entwicklung
Die neuen Motive sind Teil der Quartiersgestaltung, ersetzen aber keine Aussagen zur vollständigen Entwicklung des Wohngebiets. Angaben zu Wohnungen, Verkehrswegen, Grünflächen oder sozialer Infrastruktur müssen unabhängig davon betrachtet werden.
Auch der genaue Stand der Gesamtentwicklung lässt sich aus der Vorstellung einzelner Gestaltungselemente nicht ableiten. Die sichtbaren Motive markieren daher einen Teilaspekt des größeren Quartiersprojekts.
Wiedererkennungswert für das Wohngebiet
Für neu entstehende Wohngebiete spielt neben Architektur und Infrastruktur auch die Gestaltung öffentlicher oder gemeinschaftlich wahrnehmbarer Bereiche eine Rolle. Ein wiederkehrendes Motiv kann dabei helfen, einem Quartier ein eigenes Erscheinungsbild zu geben.
Im Wilhelm-Busch-Viertel sollen Max und Moritz diese Funktion übernehmen. Die Figuren schaffen einen direkten Bezug zum Namen des Wohngebiets und können damit zu einem prägenden Erkennungsmerkmal werden.
Zuständigkeiten bleiben vom Projektstand abhängig
Welche Gestaltungselemente konkret umgesetzt werden, wo sie sich befinden und welche Flächen öffentlich zugänglich sind, richtet sich nach den jeweiligen Projektangaben.
Auch Fragen zu Pflege und langfristigem Erhalt der Elemente lassen sich auf Grundlage der vorliegenden Informationen nicht abschließend beantworten. Maßgeblich bleiben hierzu weitere Angaben der Stadt oder der für das Quartier zuständigen Stellen.
Quellen
Stadt Königs Wusterhausen: Max und Moritz im Wilhelm-Busch-Viertel