Digitales Modell zeigt Gebäude, Gelände und sogar künftigen Schattenwurf

Jena stellt komplette Stadt jetzt dreidimensional ins Netz

Jena erweitert sein digitales Kartenportal um ein vollständiges 3D-Stadtmodell. Bürger können Gebäude, Gelände und städtebauliche Veränderungen künftig räumlich betrachten.

Von Christian Weigand 1 Min. Lesezeit

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Jena hat sein digitales Kartenportal um ein dreidimensionales Modell des gesamten Stadtgebietes erweitert. Gebäude, Brücken und Gelände werden darin in ihrer tatsächlichen Lage und Form dargestellt. Auch charakteristische Dachformen werden berücksichtigt.

Das Modell soll nicht nur der Orientierung dienen.

Bürger können Entfernungen, Höhen und Flächen messen oder untersuchen, wie sich Licht und Schatten zu unterschiedlichen Tageszeiten verändern.

Bauvorhaben werden verständlicher

Besonders interessant ist die Anwendung bei größeren Bauprojekten.

Statt Planzeichnungen ausschließlich zweidimensional betrachten zu müssen, können Nutzer künftig räumlich nachvollziehen, wie sich neue Gebäude in bestehende Quartiere einfügen.

Auch mögliche Verschattung oder veränderte Sichtbeziehungen lassen sich anschaulicher darstellen.

Daten werden seit Jahren fortgeschrieben

Die Grundlage des Modells entstand bereits in den 2010er-Jahren.

Neubauten, Gebäudeabbrüche und andere Veränderungen wurden seitdem kontinuierlich in den Datenbestand eingearbeitet.

Mit der Integration in das öffentliche Kartenportal wird dieses Material nun leichter für Einwohner zugänglich.

Quellen

Stadt Jena – Smart City Stadt Jena – digitales Kartenportal

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Themen: DigitalisierungJenaStadtplanungSmart City3D-Stadtmodell

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