Beim geförderten Breitbandausbau im Landkreis gibt es einen zusätzlichen Weg zum Nachweis schlechter Internetversorgung. Das Amt Usedom-Nord verweist auf eine neue Möglichkeit des Landkreises Vorpommern-Greifswald, weil einzelne Anschlüsse in bisherigen Datengrundlagen nicht immer korrekt als unterversorgt erkannt werden.
Falsche Daten können Förderung verhindern
Förderprogramme arbeiten mit Angaben zur vorhandenen Versorgung. Wird ein Anschluss dort als ausreichend versorgt geführt, kann er bei einem Ausbauprojekt zunächst außen vor bleiben.
Für Bewohner ist das problematisch, wenn die tatsächlich verfügbare Geschwindigkeit deutlich geringer ist.
Landkreis eröffnet zusätzlichen Nachweis
Der Landkreis beschreibt die neue Möglichkeit deshalb als weiteren Baustein für einen geförderten Breitbandanschluss. Das Amt Usedom-Nord hat die Information für seine Gemeinden übernommen.
Betroffene erhalten damit eine Möglichkeit, eine abweichende reale Versorgung stärker in das Verfahren einzubringen.
Insel stellt besondere Anforderungen
Auf Usedom liegen dicht besuchte Seebäder und kleine Ortsteile teilweise nur wenige Kilometer auseinander. Die Wirtschaftlichkeit eines eigenfinanzierten Netzausbaus kann sich trotzdem erheblich unterscheiden.
Leistungsfähiges Internet ist inzwischen für Gästevermietung, Homeoffice, Unternehmen und öffentliche Dienste gleichermaßen relevant.
Quelle:
Landkreis Vorpommern-Greifswald; Amt Usedom-Nord, Presseinformation zum Nachweis der Breitband-Unterversorgung.