Die Saalepromenade Trotha zwischen Pfarrstraße und dem nördlichen Treppenaufgang zu den Klausbergen ist wieder vollständig nutzbar. Damit können die Klausberge erneut direkt von Trotha aus erreicht werden. Wie die Stadt Halle mitteilt, wurden für den grundhaften Ausbau seit Jahresbeginn rund 664.000 Euro aus Fluthilfemitteln eingesetzt.
Uferweg erhielt neue Oberfläche
Der Promenadenweg wurde asphaltiert und mit einem Läuferband aus Naturstein eingefasst. Zusätzlich sanierte die Stadt das historische Sockelmauerwerk an der Pfarrstraße und vor dem Klausberge-Uferweg, wodurch nicht nur die Wegeführung verbessert, sondern auch vorhandene historische Bausubstanz erhalten wurde.
Als letzte Arbeiten werden noch fehlende Teile der insgesamt elf neuen Bänke sowie Sitzauflagen auf dem Mauerwerk montiert, sodass die Promenade künftig stärker als Aufenthalts- und Erholungsraum genutzt werden kann.
Tausende Pflanzen ergänzen die Neugestaltung
Seit dem Frühjahr wurden entlang der Promenade vier Bäume, 280 Sträucher und rund 2.200 Stauden gepflanzt. Die sogenannte Fertigstellungspflege läuft noch bis November und soll sicherstellen, dass sich die neuen Grünflächen dauerhaft entwickeln.
Zusätzlich wurden fünf neue Abfallbehälter aufgestellt und ein rund 25 Quadratmeter großes gepflastertes Labyrinth geschaffen, das von der Bürgerinitiative „Gesundes Trotha“ finanziert wurde.
Fluthilfe-Projekt an den Klausbergen abgeschlossen
Mit der Fertigstellung der Saalepromenade Trotha schließt die Stadt das gesamte Fluthilfe-Uferweg-Projekt rund um das geschützte Porphyrgebiet Klausberge am östlichen Saaleufer ab. Bereits 2021 wurden die südliche Treppenanlage und der Zugang zur Jahnhöhle für rund 1,2 Millionen Euro saniert.
Im Jahr 2024 folgte die Instandsetzung des Uferweges und weiterer Treppenanlagen an den Klausbergen für rund 1,1 Millionen Euro, sodass die jetzt abgeschlossene Promenadensanierung den letzten größeren Abschnitt des Gesamtprojekts bildet.
Promenade stärkt Erholung am Saaleufer
Die erneuerte Verbindung verbessert den Zugang zu einem der landschaftlich markanten Bereiche entlang der Saale und schafft zugleich zusätzliche Aufenthaltsmöglichkeiten mit Bänken, Grünflächen und gestalteten Wegeelementen. Auf den von der Stadt veröffentlichten Fotos ist der neu asphaltierte Weg mit Sitzbereichen ebenso zu sehen wie die neu gestalteten Freiflächen entlang des Ufers.
Mit Abschluss der Arbeiten steht die Verbindung zwischen Trotha und den Klausbergen wieder vollständig zur Verfügung und verbindet den Hochwasserschutz-Wiederaufbau mit einer sichtbaren Aufwertung des öffentlichen Raumes.
Quelle:
Stadt Halle (Saale), Presseinformation vom 13. August 2026.