Die Stadt Halle (Saale) stellt die Weichen für die anstehende Landtagswahl am 6. September 2026: Während in Kürze der Versand der Wahlbenachrichtigungen startet, hat der Kreiswahlausschuss bereits die Liste der Direktkandidaten bestätigt. Parallel dazu baut die Saalestadt ihre sozialen Angebote aus und ruft zur Endspurt-Bewerbung für den städtischen Gesundheitspreis auf.
Landtagswahl 2026: Benachrichtigungen, Briefwahl und 30 Direktkandidaten
Ab Dienstag, 28. Juli, bis spätestens 16. August 2026 verschickt die Stadt Halle (Saale) die Wahlbenachrichtigungen für die Landtagswahl. Wer bis Mitte August keine Benachrichtigung erhalten hat, aber wahlberechtigt ist (mindestens 18 Jahre alt am Wahltag, deutsche Staatsbürgerschaft und seit drei Monaten Hauptwohnsitz in Sachsen-Anhalt), kann sich unter der Rufnummer 0345 2210 melden.
Briefwahl beantragen: Bereits ab Montag, 27. Juli 2026, ist der Online-Antrag auf www.wahlen.halle.de freigeschaltet. Auch eine formlose E-Mail an
briefwahlbuero@halle.de(mit Name, Adresse und Geburtsdatum) ist möglich. Der postalische Versand der Unterlagen erfolgt ab Anfang/Mitte August.Vor-Ort-Briefwahl: Ab dem 24. August 2026 öffnet die Briefwahlstelle im Bürgerservice Reilstraße 132.
Der Kreiswahlausschuss hat am 23. Juli insgesamt 30 Direktkandidatinnen und -kandidaten für die vier halleschen Wahlkreise 35 bis 38 (Halle I bis IV) zugelassen. Am 5. August veröffentlicht die Stadt die amtlichen Listen in einem Sonderamtsblatt.
Die Direktkandidaten in der Übersicht:
Wahlkreis 35 (Halle I): Christian Albrecht (CDU), Alexander Raue (AfD), Hendrik Lange (Die Linke), Dr. Christine Fuhrmann (SPD), Annett Krake (FDP), Lena Zehne (GRÜNE), Andreas Neubert (BSW). (Nicht zugelassen: Maximilian Kullack, Freie Wähler).
Wahlkreis 36 (Halle II): Marco Tullner (CDU), Benedikt Weiß (AfD), Gitta Susann Hartenstein-Wiermann (Die Linke), Dr. Katja Pähle (SPD), Torsten Schaper (FDP), Mamad Mohamad (GRÜNE), Dr. Sylvia Winkelmann-Witkowsky (BSW), Dustin Rischke (Einzelbewerber).
Wahlkreis 37 (Halle III): Kerstin Godenrath (CDU), Martin Sehrndt (AfD), Jannik-Loris Balint (Die Linke), Stephan Scherf (SPD), Andreas Silbersack (FDP), Wolfgang Aldag (GRÜNE), Yvonne Krause (Freie Wähler), Dr. Claudia Wittig (BSW).
Wahlkreis 38 (Halle IV): Claudia Freia Schmidt (CDU), Paul Backmund (AfD), Wenke Marie Dargel (Die Linke), Julius Neumann (SPD), Tim Kehrwieder (FDP), Nicole Walldorf (GRÜNE), Rudenz Schramm (BSW).
Stadt und HWG starten kostenfreies „Nachbarschafts-Menü“
Gemeinsam gegen Einsamkeit und für gesunde Ernährung: Der Fachbereich Gesundheit der Stadt Halle und die Hallesche Wohnungsgesellschaft mbH (HWG) bringen am 31. August 2026 das Projekt „Nachbarschafts-Menü – Gemeinsam kochen und gesund genießen“ an den Start.
Unter Anleitung einer Ernährungsberaterin bereiten die Teilnehmer einfache, gesunde Gerichte zu und essen anschließend gemeinsam. Das Angebot ist kostenfrei, ohne Anmeldung und steht allen Hallenserinnen und Hallensern offen – eine Mitgliedschaft oder ein Mietverhältnis bei der HWG ist nicht nötig.
Wann: Ab 31. August immer montags von 11:00 bis 13:00 Uhr.
Wo: Im Wechsel in den HWG-Nachbarschaftstreffs Heide-Nord, Kreuzerhof und Geiststraße.
Förderung: Durch das GKV-Bündnis für Gesundheit in Sachsen-Anhalt.
Gesundheitspreis 2026: Endspurt für Bewerbungen bis 31. Juli
Noch bis zum 31. Juli 2026 können sich Einzelpersonen, Vereine, Initiativen und Einrichtungen aus Halle für den Gesundheitspreis 2026 bewerben. Das diesjährige Thema lautet: „Aktiv und gesund – gemeinsam gegen Einsamkeit“.
Gesucht werden Projekte, die Begegnung schaffen und die gesundheitliche Prävention stärken. Dank der Unterstützung der Stadtwerke Halle GmbH stehen für die Hauptpreise insgesamt 1.500 Euro Preisgeld bereit; die NutriPur GmbH stiftet zudem einen Innovationspreis über 350 Euro. Die Preisverleihung findet am 21. September 2026 im Rahmen der Kommunalen Gesundheitskonferenz statt.
Quellen & Datenbasis
- Stadt Halle (Saale): Pressemitteilungen zu den Zulassungen der Wahlvorschläge zur Landtagswahl 2026, zum Start des „Nachbarschafts-Menüs“ sowie zum Gesundheitspreis 2026 (24. Juli 2026).