Potsdam/Cottbus, 6. September 2026. Die Polizei hat Fotos eines 48-jährigen Tatverdächtigen veröffentlicht. Der Mann wird im Zusammenhang mit Angriffen auf die Stromversorgung in drei Bundesländern gesucht, wobei nun auch ein mögliches Fahrrad des Gesuchten im Mittelpunkt steht.
Fahndung nach einem 48-Jährigen
Die Ermittlungen betreffen Sabotageakte an Umspannwerken in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen. Polizei und Staatsanwaltschaften suchen nach einem 48 Jahre alten Mann, dessen Aufenthaltsort derzeit nicht bekannt ist.
Die Behörden haben im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung zwei Fotos des Tatverdächtigen veröffentlicht. Sie bitten Personen, die den Mann erkennen oder Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen können, sich zu melden.
Gesucht werden außerdem Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, die zur Aufklärung der Angriffe auf die Stromversorgung beitragen könnten.
Fahrrad könnte Ermittlern helfen
Nach den neuesten Erkenntnissen könnte der Gesuchte mit einem Fahrrad der Marke Trenoli unterwegs sein. Bei dem möglichen Fahrrad handelt es sich um das Modell Tazio Sportivo M mit einer Rahmenhöhe von 56 Zentimetern.
Die Polizei veröffentlichte dazu eine Abbildung des Fahrradmodells. Ob der Tatverdächtige das Rad weiterhin benutzt und welche Farbe das tatsächlich verwendete Fahrrad hat, geht aus der ergänzenden Mitteilung nicht eindeutig hervor.
Zeugen sollten sich dem Mann nicht selbst nähern. Beobachtungen zum möglichen Aufenthaltsort oder zum Fahrrad sollen unmittelbar der Polizei mitgeteilt werden.
## Polizei bittet um Hinweise
Die Ermittler wollen insbesondere wissen, wer den abgebildeten Mann kennt, wer Angaben zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort machen kann und wem im Zusammenhang mit den Sabotageakten verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind.
Das Hinweistelefon der Polizei ist unter der Rufnummer 0331 505950 rund um die Uhr erreichbar. Hinweise können außerdem über das Hinweisportal der Polizei Nordrhein-Westfalen übermittelt werden.
Auch scheinbar unbedeutende Beobachtungen können für die Ermittlungen wichtig sein. Zeugen sollten möglichst genau angeben, wann und wo sie den Gesuchten oder ein entsprechendes Fahrrad gesehen haben.
Verdacht ist keine Verurteilung
Die Polizei bezeichnet den 48-Jährigen als Tatverdächtigen. Ob und in welchem Umfang er an den Sabotageakten beteiligt gewesen sein könnte, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung. Weitere Angaben zur Person sowie zu den bisherigen Ermittlungsergebnissen machten die beteiligten Behörden zunächst nicht.
Quelle: Polizeipräsidium Land Brandenburg, Staatsanwaltschaft Cottbus, Polizeipräsidium Köln und Staatsanwaltschaft Köln, Pressemitteilungen Nr. 27/2026 und 28/2026