Marvin Neumann spricht am 19. August in der Zentralbibliothek

Wie YouTuber mit Nachrichten umgehen: Halle diskutiert über Fake News und Journalismus

Wo endet persönliche Meinung und wo beginnt Journalismus? Am 19. August beschäftigt sich die Zentralbibliothek Halle mit Nachrichten auf YouTube und der Frage, wie glaubwürdig Inhalte von Influencern und Videomachern sind.

Von Benjamin Kramer 1 Min. Lesezeit

Teilen

Nachrichten erreichen insbesondere jüngere Menschen längst nicht mehr ausschließlich über Zeitung, Radio und Fernsehen. YouTube, TikTok und andere Plattformen spielen eine immer größere Rolle. Die Zentralbibliothek Halle greift diese Entwicklung am 19. August mit einer Veranstaltung über Fake News und Journalismus auf.

Marvin Neumann kommt in die Zentralbibliothek

Angekündigt ist Marvin Neumann mit dem Thema „Fake News: Wie YouTuber wirklich Journalismus betreiben“.

Die Stadtbibliothek führt den Termin für Mittwoch, 19. August, in ihrem aktuellen Veranstaltungsprogramm.

Glaubwürdigkeit wird zur Kernfrage

Auf Videoplattformen können grundsätzlich alle Nutzer politische, gesellschaftliche oder wissenschaftliche Inhalte veröffentlichen.

Anders als klassische Redaktionen arbeiten viele Kanäle jedoch ohne feste journalistische Strukturen, Redaktionsstatut oder institutionalisierte Kontrolle.

Für Nutzer wird deshalb zunehmend wichtig, Quellen, Interessen und Behauptungen selbst einordnen zu können.

Medienkompetenz gewinnt an Bedeutung

Gerade angesichts künstlich erzeugter Bilder, manipulierter Videos und schnell verbreiteter Falschinformationen wächst die Bedeutung von Medienbildung.

Die Hallenser Veranstaltung setzt genau dort an und verbindet digitale Alltagswelt mit der Frage, nach welchen Regeln glaubwürdiger Journalismus funktioniert.

Quellen

Stadtbibliothek Halle (Saale) – Veranstaltungsprogramm August 2026 – Marvin Neumann „Wie YouTuber WIRKLICH Journalismus betreiben“ – 19. August 2026.

Themen: JournalismusHalle SaaleMedienkompetenzFake NewsStadtbibliothekYouTubeMarvin Neumann

Teilen

Lesen Sie als Nächstes

Lesungen, Selbstverteidigung und Mahnwache vom 24. November bis 11. Dezember Forst setzt mit Aktionswochen ein Zeichen gegen häusliche Gewalt In Forst (Lausitz) beginnen am 24. November Aktionswochen gegen häusliche Gewalt. Mit einer Ausstellung, Lesungen, Selbstverteidigungskursen und einer Mahnwache wollen Stadt und Partner auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam machen. Viele Angebote sind kostenlos.

Ihre Meinung

Schreiben Sie uns einen Leserbrief an leserbriefe@ostdeutsche-zeitung.de. Bitte mit vollständigem Namen und Anschrift; veröffentlicht werden nur Name und Wohnort.

Meistgelesen

Lokales

Alle Beiträge