Güstrow wird am Freitag, dem 14. August 2026, zum Schauplatz zweier wichtiger Bauvorhaben für die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern. Zunächst beginnt auf dem Campus der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes 14. Wenig später wird der erste Spatenstich für einen neuen Polizeikomplex gesetzt.
Damit investiert das Land zugleich in die Ausbildung des Polizeinachwuchses und in die künftige Unterbringung mehrerer Polizeidienststellen in Güstrow.
Sanierung auf dem Campus beginnt um 10 Uhr
Der erste Termin findet am 14. August um 10 Uhr statt.
Auf dem Gelände der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege in der Goldberger Straße 12–13 wird mit einem Festakt der Sanierungsbeginn für Gebäude 14 markiert.
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Nähere Angaben zu Baukosten, Bauzeit oder der späteren Nutzung nennt die Presse-Einladung noch nicht.
Neuer Polizeikomplex am Bredentiner Weg
Direkt anschließend folgt das zweite Bauprojekt.
Um 11.30 Uhr ist am Bredentiner Weg 10 der erste Spatenstich für den Neubau der Polizeiinspektion Güstrow, des Polizeihauptreviers und des Kriminalkommissariats vorgesehen.
Damit sollen mehrere zentrale Bereiche der Polizeiarbeit künftig in einem neuen Gebäudekomplex untergebracht werden.
Die Kombination aus Polizeiinspektion, Hauptrevier und Kriminalkommissariat macht das Projekt für den Polizeistandort Güstrow besonders bedeutend.
Schwesig und Pegel werden erwartet
An beiden Terminen nehmen hochrangige Vertreter der Landesregierung teil.
Angekündigt sind unter anderem Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Innenminister Christian Pegel sowie Dr. Carola Voß, Staatssekretärin im Ministerium für Finanzen und Digitalisierung.
Die Teilnahme mehrerer Mitglieder der Landesregierung unterstreicht die Bedeutung, die Mecklenburg-Vorpommern den beiden Bauprojekten beimisst.
Polizei-Ausbildung und operative Arbeit an einem Standort gestärkt
Güstrow besitzt bereits heute eine zentrale Rolle für die Landespolizei.
Mit der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege befindet sich dort ein wichtiger Ausbildungsstandort. Die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes stärkt diesen Campus.
Der Neubau am Bredentiner Weg zielt dagegen auf die operative Polizeiarbeit in der Region.
Damit werden am selben Tag zwei unterschiedliche Bereiche der Polizei-Infrastruktur weiterentwickelt: Ausbildung und Verwaltung auf der einen Seite, Einsatz- und Ermittlungsarbeit auf der anderen.
Weitere Projektdetails sollen beim Baustart folgen
Die vorliegende Presse-Einladung nennt bislang keine Angaben zu Investitionssummen, Flächen, Bauzeiten oder geplanten Fertigstellungsterminen.
Diese Details dürften bei den beiden offiziellen Terminen am 14. August vorgestellt werden.
Fest steht bereits jetzt: Mit der Sanierung auf dem Hochschulcampus und dem Neubau für drei Polizeidienststellen beginnt in Güstrow ein größerer Ausbau der Infrastruktur der Landespolizei.
Quellen
Ministerium für Finanzen und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern – Presse-Einladung Nr. 52-26 vom 10. August 2026